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Aktuelles rund um den terrestrischen Rundfunk

Auf diesen Seiten finden Sie Nachrichten des laufendes Monats. Ältere News können im Monats-Archiv nachgeschlagen werden.

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29.7.2016 • DAB+: Bundesmux jetzt auch aus Münster
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 NRW Seit dem 27. Juli ist der nationale DAB+-Multiplex auch vom Münsteraner Fernmeldeturm zu empfangen. Es handelt sich offenbar um einen Test der neuen Technik. Laut einer Meldung wird der Kanal 5C von dort mit 4 kW Sendeleistung ausgestrahlt.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 29.7. / Hintergrund: DAB+ in NRW.
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29.7.2016 • DAB+: Radio München 24/7 / PNeins Urban in Nürnberg
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Nach dem Kirchenradio MKR sendet nun auch Radio München im Lokalkanal 11C der Landeshauptstadt rund um die Uhr. Radio München ist ein gemeinnütziges Community Radio. Das meldet Netzbetreiber Bayern Digitalradio. Die Sendelizenzen für MKR und Radio München gelten allerdings nur bis zum 30.11.2016.
PNeins Urban hat den Sendebetrieb im Nürnberger Lokalkanal 10C aufgenommen; die Lizenz war im Februar vergeben worden und läuft nur bis zum 31.10.2016.
Beiden Programmen waren 80 kbit/s bzw. 60 CU zugeteilt worden.
Quelle: Meldung von BDR, satnews.de vom 29.7. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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29.7.2016 • Österreich: DAB+ ohne ORF in Vorbereitung
Österreich DAB+ Österreich Im Ergebnis der Interessenbekundung sieht Österreichs Medienbehörde KommAustria zwar keine Erfolgsgarantie für DAB+. Dennoch setze man sich „das ambitionierte Ziel digitalen terrestrischen Hörfunk im Regelbetrieb 2017 zu ermöglichen“. Die Ausschreibung könnte zwei oder drei der sieben Abdeckungen betreffen.
19 Radioveranstalter und vier Infrastruktur-Betreiber hatten teilgenommen. Zwölf Unternehmen würden sich an einem nationalen Multiplex beteiligen, zehn an regionalen Ausstrahlungen - vorwiegend in Wien und Tirol. Das betrifft neue Programme und mehrere Programme einzelner Veranstalter. Wie in Deutschland werden vielfach eine Förderung der Kosten des Simulcastphase und eine Klarstellung zur Perspektive von UKW erwartet.
Auch die RAS hatte sich beteiligt. Der Südtiroler Netzbetreiber hatte schon 2014 eine durchgehende DAB+ Versorgung von Deutschland nach Italien durch das Inntal als Euroregio-Projekt vorgeschlagen. Dafür bieten sich die beiden DAB+-Blöcke der RAS an. Aber nur theoretisch, Denn RAS darf seine deutschen, italienischen, schweizerischen und österreichischen Programme nicht außerhalb Südtirols verbreiten.
Das betrifft auch die Radios des ORF, der ohnehin erhebliche Zweifel an DAB+ geltend macht. Digital wolle die Anstalt speziell zugeschnittene Programme anbieten - aber das erlaubt das ORF-Gesetz nicht.
Quelle: Liste der Stellungnahmen / Hintergrund: DAB+-Test in Wien, DAB+-Studie (Download).
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28.7.2016 • DVB-T: Aus 1Festival wird „One - Eins für Euch“
Überallfernseh-Logo Der ARD-Spartensender 1Festival wird ab dem 3. September zu One mit dem Claim „Eins für Euch“. Laut dem für das Programm federführenden WDR sollen vor allem junge Erwachsene zwischen 30 und 49 Jahren erreicht werden. One ersetzt 1Festival in den DVB-T Multiplexen der ARD in Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und ist ab März 2013 nit DVB-T2 HD im ARD-Mux zu sehen.
Die Neukonzipierung ist im Zusammenhang mit der Etablierung des Jugendangebotes von ARD und ZDF zu sehen. Mit One zielt die ARD im linearen Fernsehen auf die nächsthöhere Altersgruppe. Dem nicht für das Fernsehen geplanten Jugendangebot fallen 1Plus (per DVB-T in in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz) und ZDFkultur zum Opfer, weil das Jugendangebot kostenneutral sein soll.
Quelle: Presseinfo des WDR vom 28.7.
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27.7.2016 • Schweiz: Digris baut weitere Lokalnetze auf
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Digris testet zur Zeit in zwei neuen DAB+-Inseln. Für Hörer in Südwestdeutschland könnten die 12 Programme des Baseler Kanals 10A interessant werden. Sie sollen vom Sendeturm St.Chrischona (mit 250 Metern das höchste Bauwerk der Schweiz) kommen. Mit 2.63 kW im Endausbau könnte das Angebot nach Norden bis etwa zur Linie Mulhouse-Bad Krozingen-Schopfheim mobil empfangbar sein. Darauf deutet jedenfalls eine von DAB Swiss veröffentlichte Karte des Empfangsbereichs.
Gleichzeitig bereitet die Digris AG die Sendeinsel in der Region Luzern/Zug/Nidwalden vor. 13 Programme kommen im Kanal 5D mit 350 Watt Leistung vom Stanserhorn. Wohl nicht mehr wie ursprünglich angekündigt im Juli folgt der Raum Oberwallis. Digris begann im Juni 2014 mit dem Aufbau von DAB+-Sendeinseln, die mittels Open Source Software kostengünstig betrieben werden. Bis zum Frühjahr 2017 sollen zahlreiche lokale Netze aufgebaut werden.
Quellen: Meldung von dab-swiss.ch vom 21.7., Homepage der Digris AG.
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27.7.2016 • Digital-TV: 20 Jahre digitales Fernsehen
DVB Logo (DVB Project) Vor 20 Jahren - am 28. Juli 1996 - begann das Zeitalter der digitalen Fernsehübertragung. Die ersten über den Satelliten Astra gesendeten Programme kamen von der Kirch-Gruppe: Das Pay-Paket DF1 benutzte auf der Kundenseite die von Nokia entwickelte „d-Box“.
1993 war das Digital Video Broadcasting (DVB-) Board gegründet worden, um auf europäischer Ebene die Fernsehübertragung in Richtung digitaler Verfahren voranzutreiben. Entscheidendes leistete das Technical Board, das bis 2012 von Prof. Ulrich Reimers (Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig) geleitet wurde. 1995 gab es erste Tests via Sat, DVB-C für Kabelfernsehen folgte 1994. 1997 wurde DVB-T (ab 2002 in Deutschland eingeführt) für die Terrestrik von ETSI standardisiert. Bis heute hat das DVB Project ein ganzes Paket von Standards für einzelne Aufgaben erarbeitet.
Mit DVB-S2 bzw. DVB-T2 wurde die Übertragung effektiviert. So konnten die deutschen Sender ab dem Winter 2010 - zuerst via Astra - HDTV-Bilder (mit der vierfachen Pixelzahl - also auch dem vierfachen Datenbedarf) übertragen. In Deutschland ist der Umstieg auf DVB-T2 HD angelaufen, wodurch HDTV auch terrestrisch übertragen werden kann.
Zumindest DVB-S2 ist - in Verbindung mit der HEVC-Kompression - für ein künftiges UltraHD-Fernsehen mit nochmal vierfacher Pixelzahl und datenintensiven Optionen wie HDR geeignet.
Heute sind 200 Firmen und Institutionen Mitglieder des DVB-Project. Die Standards werden weltweit verwendet. Ausnahmen sind die USA, Japan, China und einige lateinamerikanische Länder.

Grafik (DVB Project) Klicken zum Vergrößern.

Randglosse: Ein wirtschaftspolitischer Treppenwitz ist die Untersagung der Fusion der Pay-Anbieter DF1 und Premiere (heute: Sky Deutschland) durch die EU-Kommission. Nach dem Ausstieg von Canal+ bei Premiere durfte Kirch jedoch die Anteile des verbliebenen Partners Bertelsmann übernehmen. Damit kontrollierte Kirch beide Pay-Plattformen und führte sie 1999 unangefochten zusammen.
Quellen: Presseinfo der gfu vom 27.7.2016 / Hintergrund: DVB-T2 HD, Zur Geschichte von DVB und DF1.
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25.7.2016 • Unterhaltungselektronik: Tschüß und danke, VHS-Recorder ...
Noch wirbt Funai Electric im Web mit seinen VHS-Videorecordern. Die japanische Firma hat dieser Tage aber das Produktionende am 31. Juli bekannt gegeben. Funai war der letzte japanische Hersteller dieser Geräte und produzierte zuletzt bescheidene 750.000 Stück jährlich. Abgesehen vom dem geringen Verkauf seien einige Bauteile nicht mehr verfügbar.
Die viel bessere und der TV-Ausstrahlung gleichwertige digitale Bildqualität sorgte für den Siegeszug von DVDs, Sticks und Festplatten. 2001 wurden erstmals mehr DVDs als VHS-Kassetten verkauft. Panasonic war als einer der letzten Hersteller aus diesem Markt ausgestiegen, noch früher hatte sich VHS-Erfinder JVC zurückgezogen. Fast genau vor einem Jahr wurde das Ende der Kassetten-Produktion gemeldet. Die letzten Produkte wollte eine deutsche Firma aufkaufen und bis Ende 2015 in Deutschland verkaufen.
VHS-Recorder wurden ab Mitte der 70er Jahre zum „Must have“ in jeder Wohnstube und zum Millionen-Seller - obwohl der Funktionsumfang oft zu groß und die Bedienung kompliziert war. VHS setzte sich gegen andere Systeme durch. Grundig/Philips konnten mit den Video2000-Wendekassetten nicht punkten. Das technisch besser bewertete Betamax von Sony und anderen Japan-Firmen wurde zum weltweiten Aufzeichnungs-Standard der TV-Anstalten.
Die Tauglichkeit für den Massenmarkt ergab sich aus dem kompakten 1/2 Zoll breiten Magnetband, das bis zu 8 Stunden speichern konnten. Technische Grundlage sind die Schrägspuraufzeichung und der rotierende Magnetkopf. Die Bildsignale werden schräg zur Laufrichtung des Bandes auf die Magnetschicht geschrieben, wodurch die Kapazität bzw. die Bildqualitit erhöht wird. Der Ton lief allerdings, wie beim Tonbandgerät, in Laufrichtung. Später gab es, neben den kleineren VHS-Compact Medien und Geräten (Foto: Camcorder von Telefunken auf der IFA 1983. Foto: Messe Berlin) auch ein erstes, wenn auch wenig erfolgreiches, digitales Format D-VHS.
Schon ab 1956 war das Magnetband bei den TV-Anstalten im Einsatz. Als erste „MAZ“ gilt eine Maschine mit 2 Zoll-Bändern von Ampex (Foto: Archiv dehnmedia).
Quellen: Meldungen von PC-Welt, Heise und The Verge vom 21.7.2016.
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21.7.2016 • Digitalradio: Piratenpartei für mehr Wettbewerb beim Radio
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 „Die letzten Monopole im UKW-Radiomarkt aufzubrechen und eine konsequente Digitalisierung“ des Hörfunks fordert die Piratenpartei vom Gesetzgeber. „Während das digitale Fernsehen bereits Standard ist, setzt man beim Radio weiter auf Technologie aus dem letzten Jahrtausend, nur um eigene Sendegebiete vor der Konkurrenz zu schützen. Erst wenn ein Ende der UKW-Ära definitiv feststeht, ist der Weg für ein modernes und vielfältiges Radioangebot in Deutschland frei.“
In einer Presseerklärung stellt Jörg Ahrweiler, Piraten-Geschäftsführer im Saarland, zudem Eigenschaften von DAB+ wie u.a. die Vielfalt des Programmangebotes, überregionale Verbreitung, Verkehrsdienste und den effizienten Betrieb von Sendeanlagen heraus.
Quelle: Presseinfo der Piratenpartei vom 20.7. / Hintergrund: DAB+.
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18.7.2016 • Frankreich: Radio France füllt UKW-Funkloch mit DAB+
Frankreich DABplus-Logo Schriftzug Radio France wird jetzt in Teilen von Paris mit DAB+ getestet. Hintergrund ist eine Versorgungslücke für UKW im Osten der französischen Hauptstadt. Die betroffenen 40.000 Haushalte sollen nun über DAB+ erreicht werden. Es handelt sich um einen von der Medienbehörde CSA unterstützten Versuch. Ein ähnliches Projekt läuft seit Februar in Sachsen.
Die Regierung gibt dem staatlichen Radio France keine Mittel für die Beteiligung an DAB+. Daher steht es bezüglich seiner Beteiligung vor dem gleichen Problem wie die großen Privaten: Ein Simulcast ist nicht finanzierbar.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 16.7.
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18.7.2016 • Schweiz: DAB+ jetzt auch im Gotthardtunnel
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Ab sofort sind die Multiplexe der öffentlich-rechtlichen SRG auch im längsten Straßentunnel der Schweiz, dem Gotthardtunnel (A2), empfangbar. Die Aufschaltung der Multiplexe für die Deutschschweiz (K 12C) und den Tessin (K 12A) ist Teil des Plans des Strassenamtes ASTRA, den Empfang von DAB+ bis 2018 in 200 Tunnel ab 300 Meter Länge zu sichern.
Quelle: Meldung von dab-swiss.ch vom 17.7.
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15.7.2016 • DVB-T2 HD: Private auch als Pay-TV eine „Bereicherung“
Verbraucherschützer befürworten DVB-T2 HD, obwohl kostenfreies Privatfernsehen wünschenswert sei. DVB-T2 HD bringe „den technologisch modernsten Standard“ und „derzeit den höchsten Bildgenuss“ zu den Zuschauern, so Dr. Katja Henschler, Referatsleiterin der Verbraucherzentrale Sachsen.
Gegenüber medienbarometer.de erklärte sie u.a.: „Dass die Privaten überhaupt diesen Übertragungswert unterstützen, und sei es nun als Pay-TV“ sei eine „Bereicherung“. Da die Terrestrik überwiegend für Zweit- und Drittgeräte genutzt werde, „ist es aus unserer Sicht auch hinzunehmen, dass die Jahresgebühr von 69 Euro für jedes Gerät zu berappen ist“. Für den Verbraucherschutz sei der unverschlüsselte und kostenfreie Empfang der gebührenfinanzierten Programme entscheidend.
„Da sich das neue DVB-T2 technologisch hochmodern gibt und die Privatsender hierüber empfangbar sind, rechnen wir ihm gute Zukunftschancen ein.“
Quelle: Interview auf meinungsbarometer.de vom 14.7. / Hintergrund: DVB-T2 HD, Freenet TV.
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14.7.2016 • Digitalradio: Neue Programme für drei Bayern-Lokalgebiete
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Die BLM hat heute folgende Entscheidungen auf die Ausschreibung vom März bekannt gegeben:
Für Augsburg (Kanal 9C) wurde RT1 in the mix bis zum 28. Februar 2020 zugelassen. Das Musikprogramm hatte sich 2013 aus dem landesweiten Mux zurückgezogen, blieb aber mit dem Schwestersender Hitradio RT1 in der DAB+-Region präsent.
PN Medien kann PNeins Urban im Ingolstadt-Kanal 11A bis zum 30. April 2023 auf Sendung bringen. Es handelt sich nach der Lizenzrunde vom Februar um das sechste Programm von PN Medien in der Region.
Radio München bekommt einen eigenen Programmplatz. Der Stadtsender für München teilte sich diesen zuvor mit dem Kirchenradio MKR. Nun haben beide Stationen eigene Programmplätze - aber nur bis zum 30. November 2016.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 14.7. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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14.7.2016 • DVB-T2 HD: Aufnahmerestriktionen bei Freenet TV?
Angaben des Online-Portals golem.de, wonach Aufnahmen aus privaten Programmen über DVB-T2 HD (Freenet TV) unmöglich sind, kann dehnmedia nicht bestätigen. Testaufzeichnungen von RTL und ProSieben - in beiden Fällen Hollywood-Produktionen mit Spitzenschauspielern - sind anstandslos gelungen.
Restriktionen betreffen allerdings den Umgang mit den Aufzeichnungen. Die Daten werden grundverschlüsselt im Transportstrom-Format gespeichert. Die Aufnahmen können daher nur mit dem Gerät freigeschaltet, entschlüsselt und angesehen werden, mit dem sie getätigt wurden. Darauf verweisen die Gerätehersteller üblicherweise nur im Kleingedruckten der Bedienungsanleitungen oder Datenblätter. Das Verfahren ist nicht neu und von anderen Pay-Plattformen bekannt.
Quelle: Eigene Recherche, Meldung von golem.de vom 13.7. / Hintergrund: Freenet TV.
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14.7.2016 • DVB-T2 HD: Freenet TV mit weiteren Preismodellen?
Die 69 Euro Jahresgebühr, die Freenet TV zur Zeit für sein Prepaid-Angebot aufruft, scheinen nicht in Stein gemeißelt. Das hat Stefan Schinzel, Chef des Produktmanagements von Freenet TV, gegenüber Journalisten laut einem Bericht durchblicken lassen.
Die 69 Euro beträfen vor allem Rubbelkarten, die z.B. über Supermärkte vertrieben werden sollen. Mit der freigerubbelten PIN und der Seriennummer des Gerätes könnte der Kunde dann ohne weitere Angaben die Freischaltung (einschließlich der drei Gratismonate) vornehmen.
Dass es bis zum Beginn der Vertragslaufzeiten (Freenet TV ist nach eigenen Angaben ab Juli 2017 kostenpflichtig und kann dann auch online oder telefonisch gebucht werden) noch ein Jahr dauert, spekuliert der Beitrag um weitere Vermarktungsmodelle und eine Preissenkung. Weitere Spekulationen richten sich auf Sonderkonditionen für Bundels aus Mobilfunk-Diensten (Mobilcom) und DVB-T2 HD der Freenet AG (wie sie auch für das österreichische SimpliTV bekannt sind).
Quelle: Meldung von teltarif.de vom 12.7. / Hintergrund: Freenet TV.
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11.7.2016 • Schweiz: SMC plant zweiten Mux für die Deutschschweiz
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Ab 2017 sind alle Programmplätze im DAB+-Multiplex für die Deutschschweiz ausgeschöpft. Der Netzbetreiber SwissMediaCast (SMC) hat daher den Frequenzbedarf für einen zweiten sprachregionalen Mux bei der Medienbehörde BAKOM angemeldet.
Laut Schweizer Online-Medien will SMC besonders kleinen und neueren Radios helfen. Der Netzbetreiber ist ein Gemeinschaftsunternehmen der öffentlich-rechtlichen SRG und privater Radios. Die SRG-Radios werden im November ihre Sendungen in DAB (alt) beenden. Das schafft Platz, um die Sprachprogramme der SRG auch außerhalb ihrer Stammregionen zu verbreiten. In der Schweiz wird UKW ab 2019 schrittweise abgeschaltet und bis 2024 durch DAB+ ersetzt. Eine umfangreiche Informationskampagne ist vorgesehen.
Quelle: Meldung von persoenlich.com vom 30.6.
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11.7.2016 • Digitalradio: Kein bundesweites Kinderradio
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Ein bundesweites Kinderradio und eine Klassikwelle via DAB+ unter Federführung von Deutschlandradio bleiben weiter nur ein Wunsch des Intendanten Willi Steul. Beide Projekte sind nicht im Novellen-Entwurf des Deutschlandradio-Staatsvertrages vorgesehen.
Auch Dokumente & Debatten wird dort weiterhin nicht ausdrücklich erwähnt. §2 führt aber aus, dass der Deutschlandfunk „auf bestimmten digitalen Frequenzen für Liveübertragungen aus dem Deutschen Bundestag, von Diskussionsrunden, Reden, Festakten und Preisverleihungen sowie von ähnlichen, für den Hörfunk geeigneten Sendungen der Mitglieder unterbrochen werden“ darf. Der Verweis auf „Mitglieder“ erklärt damit Übernahmen von ARD-Anstalten oder dem ZDF für erwünscht. Solche Inhalte sind auf täglich 80 Minuten im Jahresschnitt limitiert. Daraus einen politischen Auftrag für Dokumente & Debatten zu interpretieren, scheint überzogen.
Die umfangreichsten Änderungen folgen dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur Zusammensetzung der ZDF-Gremien. Danach dürfen nur 1/3 der Räte politische Mandatsträger sein. Daher wird die Zahl der Räte erhöht. In den Hörfunkrat (45 statt 40 Mitglieder entsenden 13 Bundesländer, die anderen drei haben Sitze im nun 12- (statt 8-) köpfigen Verwaltungsrat. Außerdem enthält der Entwurf zusätzliche Transparenz-Vorschriften.
Eine Anhörungsfrist läuft bis zum 17. August. Die Ministerpräsidenten der Bundesländer wollen den Vertragsentwurf im September verabschieden. Nach der bis Jahresende vorgesehenen Unterzeichnung durch die Länderchefs folgt das Verfahren in den 16 Landesparlamenten.
Quelle: Presseinfo der Staatskanzlei Sachsen vom 6.7. / Hintergrund: D-Radio Staatsvertrag
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8.7.2016 • Digitalradio: Digitalradioboard verpaßt Zielstellung
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Das vor einem Jahr (genau am 22. Juni 2015) gegründete Digitalradioboard hat seine selbstgestellten Ziele nicht erfüllt.
„Binnen eines Jahres wollen die Mitglieder einen konkreten Zeitplan für die Umstellung auf den digitalen Hörfunk erarbeiten.“ So hatte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) seinerzeit die Aufgabe des Gremiums beschrieben. Zu den im September 2015 in Aussicht gestellten Konzepten für eine Förderung der Privatradios und eines Projektbüros wurde ebenso wenig bekannt wie zu Bemühungen Deutschlands um eine europaweite Verpflichtung auf Radios mit Multinormchips.
Das Board hat 15 Mitglieder, darunter ARD und D-Radio und der VPRT für die Privatradios, Landesmedienanstalten und BNetzA sowie Radio- und Autohersteller.
Quelle: Presseinfo des BMVI vom 17.6.2015 und 22.10.2015 / Hintergrund: DAB+.
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8.7.2016 • Digitalradio: SWR bündelt seine Informationsangebote
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Der SWR wird im November alle Nachrichtenangebote unter der einheitlichen Marke SWR Aktuell bündeln. Dementsprechend bekommt dann die bisherige Nachrichtenwelle SWR Info diesen neuen Namen. Die beiden TV-Ländermagazine werden in SWR Aktuell Baden-Württemberg und SWR Aktuell Rheinland-Pfalz umgetauft, ebenso wie die Newsangebote im Web.
Quelle: Presseinfo des SWR vom 8.7. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
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6.7.2016 • AGF: So gut wie keine Änderung im Juni
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Die Zahl der Haushalte, die im Juni 2016 auf digitalen Fernsehempfang umgestiegen sind, ist mit etwa 10.000 erstmals seit der Beobachtung durch dehnmedia kaum noch spürbar. Zum 1. Juli gibt die AG Fernsehforschung (AGF) 33,95 (Vormonat: 33,94) Mio. Digitalhaushalte an. Am Anteil von 88,9 Prozent an allen 38,19 Mio. deutschen TV-Haushalten ändert der bescheidene Zuwachs nichts. Seit Jahresbeginn 2016 haben die digitalen TV-Haushalte nur 500.000 HH hinzugewonnen. Das ist der schwächste Wert eines ersten Halbjahres seit Jahren.
Das Kabel als letzter analoger Verbreitungsweg wird bei der AGF bei 47,26 Prozent der Haushalte angesetzt. Mit Stand 1. Juli empfangen dort noch 4,24 Mio. Haushalte analog, das sind 23,5 Prozent der 18,05 Mio. Kabelkunden.
Quelle: Monatsstatistik der AGF per 1.7.2016.
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6.7.2016 • Digitalradio: DAB+ regionalisieren, BR-Werbung reduzieren
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern „Wir planen in Bayern insgesamt zehn oder elf regionale DAB-Verbreitungsgebiete einzurichten (…), um eine flächendeckende regionale DAB+-Versorgung möglich zu machen.“ Diese Ausweitung der bisher vier lokalen Senderegionen koppelte Siegfried Schneider, Präsident der bayerischen Medienasntalt BLM, mit Forderungen an den BR: Die Radiowerbung müsse auf 60 Minuten reduziert werden. Programme dürften nicht zwischen UKW und DAB+ wechseln, wie der Rundfunkrat für Klassikradio und die Jugendwelle Puls beschlossen hat. Der zeitweise Einstieg Privater auf BR-Multiplexen (wie in Oberfranken vorgeschlagen) müsse zum Festpreis vereinbart werden.
Von der Politik wünschte sich Schneider eine Förderung privater Programme aus den Einnahmen der Digitalen Dividende 2. Dies sollte solange geschehen, bis DAB+ „eine realistische Möglichkeit bietet, die privaten Programme erfolgreich vermarkten zu können“. Es brauche aber keinen Abschalttermin für UKW
Quelle: Presseinfo der BLM vom 5.7. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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6.7.2016 • Digitalradio: D-Radio denkt laut über Kinderradio nach
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Deutschlandradio denkt über ein national und digital verbreitets Kinderradio nach, so D-Radio Intendant Willi Steul im Interview mit dem Fachdienst epd Medien. „Wenn man sich anschaut, welche Leistung der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Gesellschaft bringt, dann fehlt ein solches Kinderformat im Radio.“ Das Kinderradio könnte (ähnlich wie der TV-Kinderkanal) als Gemeinschaftsprojekt betrieben werden. Steul hofft nun, dass die Bundesländer D-Radio mit der Entwicklung eines Konzeptes beauftragen.
Quelle: Meldung von DF 5.7. / Hintergrund: DAB+ national.
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6.7.2016 • Digitalradio: LfK veröffentlicht neue Ausschreibung
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 BaWue Die Medienanstalt LfK hat einen Programmplatz im landesweiten Kanal 11B ausgeschrieben. Nachdem Radio Paradiso den Sendebetrieb zum 1. Juli beendete, hatte es auf eine Ausschreibung zunächst zwar keine Bewerbungen gegeben. Es habe sich aber im Nachhinein „trotzdem Interesse an einem DAB-Platz“, so ein Sprecher der LfK vor knapp drei Wochen. Dieser Interessent kann sich nun bis zum 31. August offiziell bewerben.
Quelle: Ausschreibung der LfK vom 27.6. / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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5.7.2016 • DVB-T2 HD: Freenet TV für 69 Euro im Jahr
Freenet TV mit den privaten DVB-T2 HD-Programmen wird ab Juli 2017 jährlich 69 Euro kosten. Das teilte der Plattformbetreiber Media Broadcast heute mit. Dann werden 81 Prozent der bundesdeutschen Haushalte versorgt sein.
Christoph Vilanek, Chef der Mutterfirma Freenet AG, gibt sich optimistisch. Die 7,6 Mio. Antennenzuschauer (9,7 Prozent der Haushalte) „sind nicht die ewig gestrigen“. Mit 47 Prozent Anschluß ans Internet und 25 Prozent VoD-Nutzern seien die Antennenhaushalte überdurchschnittlich in den neuen Technikregionen unterwegs und keinesfalls überaltert. Eine seine Vortragsfolien bei der IFA-Vorschau in Berlin nennt zudem neu Tele5 als einen weiteren beteiligten TV-Kanal. Das angeschlossenen HbbTV-Portal (Multithek) wird in Freenet TV Connect umgetauft. Zugleich ging ein Webshop mit einer Handvoll Settopboxen sowie Antennen online.
Laut Vilanek hat Media Broadcast mit ARD und ZDF Verbreitungsverträge über weitere 12 Jahre abgeschlossen.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 5.7. / Hintergrund: Freenet TV.
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4.7.2016 • Digitalradio: Schlagerwelle NDR plus startet morgen digital
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Ab morgen präsentiert der NDR seine neue Schlagerwelle im digitalen Hörfunk. NDR plus wird auf allen DAB+-Kanälen des NDR den Ansagedienst NDR Traffic ersetzen. Der Empfang ist auch im Internet und mittels App möglich. Die Verbreitung über Sat ist in Vorbereitung.
Deutschsprachige Musik bildet den Hauptteil und wird durch internationale Musik ergänzt. Nachrichten, Wetter und Verkehrsinfos für den Norden kommen stündlich.
Quelle: Presseinfo des NDR vom 4.7. / Hintergrund: DAB+ in Hamburg, MVP, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
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4.7.2016 • Digitalradio: „Sprunghaftes Wachstum“ in Bayern
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Bayern Binnen Jahresfrist ist die Verbreitung von DAB+-Radiogeräte in Bayern binnen eines Jahres „sprunghaft“ - um 74 Prozent - gestiegen. Das ist ein Teilergebnis der Funkanalyse Bayern. 1,48 Mio. Digitalradiogeräte gibt es jetzt in Bayern. In Wohnungen hat sich die Gerätezahl von 550.000 auf 1,088 Mio. sogar fast verdoppelt. Bei den Autoradios wird ein Anstieg um 31 Prozent auf 392.000 Geräte gemeldet. In Bayern haben 16 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren Zugriff auf ein DAB+-Radio in der Wohnung oder im Auto. 4,6 Prozent der ab 10jährigen hören täglich Radio über DAB+.
Quelle: Presseinfo der BLM vom 4.7. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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2.7.2016 • DVB-T: Info TV Leipzig steigt auf HDTV um
Überallfernseh-Logo Sachsen Erwartungsgemäss hat die Medienanstalt SLM die Verdopplung der Datenrate für Info TV Leipzig im Leipziger Lokalkanal 31 von 3,5 auf 7 Mbit/s beschlossen. Der Veranstalter will auf HDTV mit MPEG-4 im Sendeverfahren DVB-T umstellen. Dieser Schritt muss innerhalb von drei Monaten vollzogen werden, so die Auflage der Medienanstalt. Auf die vorangegangene Ausschreibung hatte es keine neuen Bewerber gegeben.
Praktisch realisiert wird das durch den Zusammenschluß von Info TV Leipzig und Leipzig Fernsehen. Dabei fungiert die Videowerkstatt als Veranstalter, während Inhalte und die Marke Leipzig Fernsehen von der F.i.S. GmbH. kommen.
Wie weiter zu erfahren ist, könnte das im Dezember lizenzierte und ebenfalls von F.i.S. veranstaltete Chemnitz Fernsehen auf dem dortigen DVB-T Kanal 48 im August starten.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 1.7. / Hintergrund: DVB-T in Sachsen, Leipzig-Mux.
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2.7.2016 • Unterhaltungselektronik: Große Fernseher im EM-Aufwind
gfu Im Vorfeld der Funkausstellung (und einer bevorstehenden Vorabpräsentation) bestätigen sich die Hersteller von Fernsehgeräten ihre Rolle als Umsatzbringer für den Handel. Laut einer Presseinfo der gfu wurden seit Mitte Mai 15 bis 65 Prozent Fernseher mehr verkauft als im sportfreien Vorjahreszeitraum. Die Umsatzzuwächse sollen bei 16 bis 81 Prozent liegen. Ursache sei ein Boom vor der Fußball-EM. Bei Fernsehern über 55 Zoll Bilddiagonale hätten sich Absatz und Umsatz mehr als verdoppelt. Stückzahlen und Umsätze wurden aber nicht bekannt geben.
Ob sich mit diesem EM-Effekt der seit 2011 anhaltende Abwärtstrend gerade bei Fernsehgeräten stoppen lässt, bleibt offen. Allein im 1. Quartal 2016 war laut gfu der Geräteverkauf um 11,5 Prozent auf 1,7 Mio. Stück zusammengebrochen. 2011 hatte der Absatz mit 9,5 Mio. Stück einen Höhepunkt erreicht. 2015 wurden laut gfu nur noch 6,9 Mio. Fernseher verkauft.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 1.7.
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2.7.2016 • UKW: Gleichwellenbetrieb ist auch analog möglich
Terrestrik Was bei der digitalen Rundfunkverbreitung üblich ist, wird jetzt eventuell beim analogen UKW-Radio eingeführt: Seit letzter Woche wird Radio Bob im Gleichwellenbetrieb (SFN) auf UKW 101,4 MHz von Frankfurt/Main und Wiesbaden ausgestrahlt. Laut dem Netzdienstleister Uplink Network werden beide Sendesignale via Satellit synchronisiert, um Störungen im Überlappungsbereich zu unterdrücken.
Quelle: Presseinfo von Uplink Network vom 30.6.
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2.7.2016 • Digitalradio: Auch Brotjacklriegel am Bundesmux-Netz
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Mit dem Sendestandort Brotjacklriegl ging gestern - nach Pfaffenberg und Bamberg am Vortag - eine weitere Sendeanlage für den DAB+-Bundesmux im Kanal 5C ans Netz. Das bestätigte ein Sprecher des Netzbetreibers.
Der Netzbetreiber will das Sendenetz 2016 um 25 auf 110 Sendeanlagen ausbauen. Damit wird die ursprüngliche Auflage der Bundesnetzagentur erreicht, wonach bis Ende 2016 rund 83 Prozent der Bevölkerung portabel indoor und 92 Prozent mobil sowie 98 Prozent der Bundesautobahnen versorgt sein sollen.
Quelle: Meldung von satnews.de vom 1.7. / Hintergrund: DAB+ in Bayern, Bundesmux.
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1.7.2016 • Digitalradio: Zweiländer-Kommission fordert politische Hilfe
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 DAB+ ist „ein unverzichtbarer und zukunftsfähiger digitaler Verbreitungsweg für Radio und zusätzliche Informationen“, so die in der deutsch-französischen Hörfunkkommission kooperierenden ARD, D-Radio und Radio France. Das EU-Binnenmarktpotenzial könnte befördert werden, wenn „alle neu in den Markt kommenden Radiogeräte verpflichtend DAB+ empfangen“; das gelte insbesondere für die Automobilindustrie (also die Erstausstattungen). Die Regierungen Frankreichs und Deutschlands werden aufgefordert, sich bei der EU dafür stark zu machen.
Quelle: Presseinfo der Kommission vom 30.6. / Hintergrund: DAB+.
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1.7.2016 • Digitalradio: PureFM will UKW nutzen, um DAB+ zu bewerben
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 PureFM sieht DAB+ als seine Perspektive. Der Berliner Musiksender hat gerade zwei UKW-Frequenzen in Brandenburg bekommen. Dennoch „bleibt für uns der neue Digitalradiostandard DAB+ ganz klar im Fokus und die Zukunft des Radios“, erklärte Geschäftsführer Matthias Kayales. „Wir werden UKW in den nächsten Jahren dafür nutzen, Digitalradio voranzutreiben. Anders als die etablierten UKW-Sender, die DAB+ immer noch blockieren, wird pure fm mit außergewöhnlichen Aktionen sich für DAB+ einsetzen.“ Außer in der Hauptstadt sendet der Veranstalter via DAB+ regionalisierte Programme für Hamburg, München, Augsburg und Ingolstadt.
Quelle: Meldung von BDR vom 30.6. / Hintergrund: DAB+.
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1.7.2016 • Digitalradio: Lokaler Leipzig-Mux in der Schwebe
Digitalradio-Schriftzug ab 6/2105 Sachsen Die für den April angekündigte Ausschreibung für einen lokalen DAB+-Testmultiplex in Leipzig ist noch in der Schwebe. „Die Überlegungen für die DAB+-Ausschreibung sind noch nicht abgeschlossen. Die Ausschreibung ist in Vorbereitung“, teilt Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der sächsischen Medienanstalt SLM dazu auf Anfrage von dehnmedia mit. Geplant ist ein zweijähriger Testbetrieb mit Kleinleistungssender auf hohen Gebäuden; dieses Netz soll etwa 90 Prozent der Leipziger versorgen.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DAB+ in Sachsen.
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1.7.2016 • Geschichte: Mobilfunk nach 25 Jahren in jeder Hand
Das erste Telefonat mit digitaler Mobilfunktechnik in einem GSM-Netz wurde in Finnland vor 25 Jahren, am 1. Juli 1991, geführt.
In Deutschland startete der Regelbetrieb am 1. Juli 1992 als D-Netz. Die Telekom (D1) bekam mit dem D2Privat-Konsortium um Mannesman einen privaten Wettbewerber für die neue Dienstleistung. Nach entsprechend stark gestiegenen Verkäufen von Smartphones wird dieses Marktsegment mit etwa 25 Mio. Stück im Jahr 2016 stagnieren, so die gfu. 2015 hatte der Umsatz noch bei 9,8 Mrd. Euro gelegen, der Umsatzzuwachs bei 11,4 Prozent.
Heute gibt es weltweit vier Mrd. Mobilfunkkunden; die Sprachkommunikation bleibt deutlich hinter der Datenübertragung zurück.
Quelle: Presseinfo der gfu vom 30.6.



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