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Nachrichten-Archiv Oktober 2011






28.10.2011 • Gebühren: Anstalten fordern 1,47 Mrd. Euro mehr ab 2013 (7)
Euro-Münze Die Ministerpräsidcenten Bundesländer haben nach einer Anhörung der KEF bekräftigt, dass sich keine Erhöhung der Rundfunkgebühr ab 2013 abzeichne. Eine abschließende Behandlung erfolgt im März 2012.
Die MPs beriefen zugleich die 16 KEF-Mitglieder, darunter ziehen acht neu in das Gremium ein.
Quellen: Presseinfo der Konferenz vom 28.10. / Hintergrund: Künftiger Rundfunkbeitrag.
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28.10.2011 • DVB-T: Änderungen in Hessen am 3.11. (2)
Überallfernseh-Logo Hessen „Um das gesamte Programmangebot auf den neuen Frequenzen empfangen zu können, müssen alle DVB-T-Zuschauer in Hessen vom 3. November an einen neuen Sendersuchlauf an ihren jeweiligen Empfangsgeräten durchführen“, heißt es auf der HR-Website. Die Anstalt sorgt aber für Verwirrung, weil keine neuen Frequenzen genannt werden. Auf Grundlage des bisher Bekannten zu den Umstellungen, die in der Nacht zum 3. November durchgeführt werden, hier ein Versuch der Klarstellung:
Im ARD-Kanal wird landesweit die Partagierung von Arte und EinsExtra beendet; beide Sender werden als Vollprogramme ausgestrahlt.
Das Angebot der Dritten im Rhein/Main-Raum wird im Zuge des Wechsels von K8 nach K39 durch den RBB ergänzt.
Am südhessischen Sender Würzberg ersetzt Phoenix den HR3 im Multiplex der Dritten.
Der Multiplex für die Dritten wechselt an den Sendern Rimberg und Rhön/Heidelstein auf den Kanal 35. Der Sender Rhön/Heidelstein wird zugleich von Rundstrahlung auf Hessen-Ausrichtung umgeschaltet. Zuschauern in Südthüringen und Nordbayern wird geraten, die 3. Programme von den Sendern Inselsberg bzw. Kreuzberg/Rhön zu empfangen; SWR3 und EinsExtra sind dort nicht mehr empfangbar.
Der HR rät seinen Zuschauern zu einem Suchlauf für das gesamte Programmangebot.
Quelle: Meldung des HR vom 28.10. / Hintergrund: DVB-T in Hessen, VHF-Räumung.
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28.10.2011 • Recht: Bundestag verabschiedet TKG
Recht, Gesetze Die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) wurde gestern vom Bundestag beschlossen. Danach wurde, wie schon im Referentenentwurf, der 31. Dezember 2015 als Ende der analogen Radioverbreitung aufgegeben. Nunmehr „sollen“ UKW-Sendelizenzen maximal „um zehn Jahre verlängert werden“. Damit wird die Nutzung des UKW-Bandes mindestens bis 2025 fortgeschrieben. Von der ursprünglich geplanten Verpflichtung der Hersteller, künftig nur noch digital/analoge Mehrnormenradios anzubieten ist die Zusage der Bundesregierung geblieben, gegenüber der EU „für die rasche Verbreitung hybrider Endgeräte einzutreten“.
Kritik kam vom Kabelbetreiberverband Anga. Weil das TV-Kabel nun keine geschützte Frequenznutzung mehr ist, müssen mögliche Störungen des Kabel-TV durch andere Funkdienste (z.B. LTE-Mobilkommunikation oder Digitalradio) bei der Frequenzvergabe durch die Bundesnetzagentur nicht mehr berücksichtigt werden. Damit entzieht sich der Bund der Verantwortung für die Folgen seiner Frequenzpolitik. „Der Mobilfunk hat großes Störpotenzial – umso wichtiger ist es, dieses im Vorfeld zu identifizieren und im Rahmen der Frequenzplanung zu minimieren. Hier müssen die Länder im Bundesrat die Chance nutzen und nachbessern“, forderte Anga-Präsident Thomas Braun.
Die Zustimmung des Bundesrats wird es wohl nicht ohne Weiteres geben: „Die Länder werden in Zukunft die Zustimmung zur Versteigerung von Rundfunkfrequenzen verweigern, wenn nicht ein bestimmter Anteil des Versteigerungserlöses unmittelbar an die Länder fließt“, so Kurt Beck, Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der Rundfunkkommission der Bundesländer. Hintergrund ist der Streit zwischen Bund und Ländern um Anteile aus dem 4,5 Mrd. Euro-Auktionserlös der Digitalen Dividende. Die Länder fordern 700 Mio. Euro, um Rundfunkveranstalter und Betreiber von Produktionsfunk bei den dadurch notwendigen Neuinvestitionen zu unterstützen. Der Bund bietet nach wie vor nur 130 Mio. für diese Folgekosten der LTE-Einführung. Das hatte bereits praktische Auswirkungen: Die RTL-Gruppe gab die DVB-T Verbreitung in Nürnberg auf, weil es keine Entschädigung für die Kosten des geforderten Wechsels vom auktionierten Kanal 66 auf K 49 gab.
VPRT Der VPRT begrüßte, dass der Bundestag seine Forderung bezüglich des UKW-Erhalts übernommen hat. Wie die Länder sieht der Verband die Vorschriften zur Frequenzpolitik und den Funkstörungen kritisch.
Quellen: Presseinfo und Beschlußvorlage 17/521 des Bundestages vom 27.10.
Presseinfo der Anga, Meldung von Sat und Kabel vom 27.10., Statement des VPRT vom 28.10.
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27.10.2011 • Digitalradio: SWR wechselt auch in Rheinland-Pfalz
Digitalradio-Schriftzug Rheinland-Pfalz Auch in Rheinland-Pfalz wechselt der SWR am 3. November seinen DAB+-Kanal; zugleich gehen neue Sendeanlagen in Betrieb. Laut Satellifax wird dann statt im Kanal 12A auf Kanal 11A gesendet. Zu den wechselnden Sendeanlagen Haardtkopf und Donnersberg kommen dann die leistungsstarken Sender Kaiserslautern und Weinbiet hinzu. Mainz-Kastel sendet bereits im 11A. Wie in Baden-Württemberg kommen die Programme SWR1 (BW), SWR2, SWR3, Das Ding und cont.ra zunächst noch in DAB (alt), werden aber vor Jahresende auf DAB+ umgestellt. Im Frühjahr 2012 sollen die Privatsender BigFm World Beats und Absolut Relax in den Multiplex aufgenommen werden, so Satellifax, obwohl es noch keine Bekanntgabe zur Lizenzierung dieser Bewerber gibt.
Quelle: Info des SWR / Hintergrund: DAB+ in Rheinland-Pfalz.
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27.10.2011 • DVB-T2: Einführung in Deutschland nicht absehbar
DVB-T2 Logo (DVB Project) Deutsche TV-Plattform Logo ab 2009 Ein Termin für den Einführungsbeginn von DVB-T2 in Deutschland ist zur Zeit nicht absehbar. „Wann es kommt ist völlig unklar“, so ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky heute auf einer Veranstaltung der Deutschen TV-Plattform in Berlin. Ohne ein gemeinsames Migrationskonzept aller Beteiligten werde nichts geschehen. Aus Sicht der Privaten deutete André Prahl (RTL-Gruppe) unterschiedliche „Versorgungsphilosophien“ an. Statt verschiedener Bildqualitäten im Gesamtangebot sei dazu eine einheitliche Vision der Beteiligten notwendig. Zugleich orientierte Prahl auf eine Vernetzung mit Internet-Inhalten.
Auf der Veranstaltung wurden u.a. die Vorteile der neuen Sendetechnik hervorgehoben - vor allem für den für die Weiterführung der deutschen Orientierung auf portable und mobile Empfangbarkeit des Antennenfernsehens.
Weltweit ist DVB-T2 in fünf Ländern eingeführt und in 24 Staaten zur Einführung vorgesehen. In neun Ländern laufen Pilotprojekte.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: DVB-T2.
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27.10.2011 • HbbTV: 5,5 Mio. Geräte im Markt
HbbTV Deutsche TV-Plattform Logo ab 2009 In Deutschland wurden bisher etwa 5,5 Mio. hybride Geräte der Unterhaltungselektronik, davon 4,1 Mio. Fernseher, verkauft. Im Schnitt ist damit immerhin „jeder fünfte Fernsehhaushalt hybridfähig“, so Frank Franz (GfK) heute auf einer Veranstaltung der Deutschen TV-Plattform. Prinzipiell vernetzbar seien sogar acht Mio. Geräte. Dazu kommen noch einmal etwa 1,3 Mio. Tablet-PC, die 2011 verkauft wurden; 2012 soll der Absatz auf 2,5 Mio. Tablets gesteigert werden. Zumeist werde Interaktiv-TV für Videoclips (30 Prozent) und Filme aus dem Internet (18 Prozent) sowie Sender-Mediatheken (15 Prozent) genutzt. Es sei aber noch viel zu tun, um die neue Nutzung „aufs Sofa zu bringen“. „Das Allerwichtigste ist Bekanntmachen und Vorführen des Mehrwerts und des Nutzens der Hybridgeräte“, rüffelt Franz den - außer bei Fernsehern - zu wenig engagierten Handel.
Quelle: Eigene Recherche / Hintergrund: HbbTV.
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27.10.2011 • Digitalradio: Schweiz vergibt keine UKW-Lizenzen mehr
Schweiz DABplus-Logo Schriftzug Die Schweiz will keine Radiofrequenzen im ausgeschöpften UKW-Bereich mehr vergeben. Der zuständige Bundesrat setzt laut Medienberichten auf den Digitalstandard DAB+, heißt es in Zusammenhang mit der Ablehnung eines Antrags auf Überprüfung der UKW-Kapazitäten. Neue Bewerber sollen in den Sprachregionen nur für DAB+ zugelassen werden, ebenso schon aktive Programme, die ihren Einzugsbereich ausweiten wollen.
Quelle: Meldung von Satellifax vom 26.10. / Hintergrund: DAB+ in der Schweiz.
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27.10.2011 • Digitalradio: SWR wechselt Kanal in Baden-Württemberg
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Der SWR wechselt von seinem DAB (alt) Kanal 12B in Baden-Württemberg auf den Kanal 11B. Die Programme SWR1 (BW), SWR2, SWR3, Das Ding und cont.ra werden auf der neuen Frequenz aber zunächst noch im alten DAB gesendet. Die Umstellung auf DAB+ soll jedoch vor Jahresende erfolgen.
Am 3. November gehen die Sender Hornisgrinde, Geislingen und Karlsruhe/Ettlingen auf Sendung, am 9. November folgt Freiburg/Vogtsburg, am 10. November Lahr und Langenbrand. Die neuen Sender arbeiten im Gleichwellenbetrieb mit den auf 11B schon aktiven Standorten Heidelberg und Stuttgart-Degerloch.
Quelle: Info des SWR / Hintergrund: DAB+ in Baden-Württemberg.
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26.10.2011 • Digitalradio: Rhein/Main im Testbetrieb
Digitalradio-Schriftzug Hessen Nach mehreren Meldungen hat am Montag (24.10.) ein Probebetrieb im Rhein/Main-Raum begonnen. Zwei Programme werden vom Europaturm im Kanal 12C in DAB+ mit geringer Leistung ausgestrahlt. Der Kanal 12C wurde bisher für DAB (alt) geführt; die Senderkette war im Januar 2010 abgeschaltet worden. Der HR hatte den Sendebeginn in DAB+ für den 1. Dezember angekündigt.
Quelle: Meldung von Satellifax vom 25.10. / Hintergrund: DAB+ in Hessen.
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26.10.2011 • Digitalradio: Positive Bilanz
Digitalradio-Schriftzug Zwei Monate nach dem Start des bundesweiten Digitalradio-Multiplexes zieht Michael Reichert, Leiter des Projektbüros, eine positive Bilanz. Der Handel habe seine Angebote ausgebaut. Der Geräteverkauf übertreffe die Erwartungen; man werde 2012 die 1 Mio.-Grenze überschreiten, wiederholte Reichert die Prognose des ZVEI. Reichert kündigte ohne konkrete Nennung die Aufschaltung zweier Programme noch in diesem Jahr an (eines dürfte Sunshine Live sein). Auf die konkret gefragten Programme ERF Pop und Radyo Türk ging Reichert nicht ein. Die Aufschaltung aller ARD-Programme wird noch vor Jahresende abgeschlossen und die regionalen Angebote ausgebaut. In fünf Jahren sei DAB+ „eine Hauptsäule der Radioverbreitung, weil nur über diesen Weg eine solche Fülle an Zusatzdiensten und neuen Programmen möglich ist. Das Entscheidende dabei ist, dass dieser Weg einfach, günstig und für alle verfügbar ist“.
Quelle: Interview mit Reichert vom 24.10. / Hintergrund: „Bundesmux“.
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25.10.2011 • Gebühren: Anstalten fordern 1,47 Mrd. Euro mehr ab 2013 (6)
Euro-Münze Politiker der Bundeskoalition haben die Gebührenanmeldungen von ARD und ZDF erneut zum Anlass für Kritik an den Sendern genommen - obwohl längst klar ist, dass die KEF keine Erhöhung vorschlagen wird.
Burkhardt Müller-Sönksen, medienpolitischer Sprecher der FDP, übernimmt in dem Zusammenhang Forderungen der Privaten: ARD/ZDF sollen im Sinne von Sparmassnahmen attraktive Sportevents wie die Fußball-Champions League den Privaten überlassen. Die Bedarfsanmeldungen deuteten an, dass beide vor allem bei den Webangeboten und Spartenkanälen „weiter auf Expansionskurs“ sind. Der Politiker forderte zugleich eine Entlastung der Wirtschaft von der Rundfunkfinanzierung und die Abschaffung der GEZ. Der Rundfunkbeitrag könne kürftig durch die Finanzämter eingezogen werden. Das gilt allerdings als verfassungsrechtlich bedenklich, weil dann eine Staatsbehörde die Gelder des Rundfunks kontrolliert, der eigentlich staats- und regierungsunabhängig sein soll.
Auch dem sächsischen CDU-Politiker Johannes Beermann, zugleich Leiter einer Länder-Arbeitsgruppe Beitragsstabilität, sind Spartenkanäle und Sportevents bei ARD und ZDF ein Dorn im Auge. Er zweifele, dass die sechs Spartenkanäle - die laut Beermann 90 Mio. Euro pro Jahr kosten - „heute noch einen Sinn machen“. ARD/ZDF sollten auf Bundesliga und Champions League verzichten; die Spiele der Fußball-Nationalmannschaft will er den Öffentlich-rechtlichen aber (noch?) zugestehen.
Beermanns Kommission erarbeitet einen Vorschlag zur „Neudefinition des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags“, bei dem CDU/FDP offensichtlich die für die Privaten attraktiven Programmelemente streichen wollen. Um am Ende zu sagen, wie sehr sie um den Geldbeutel der Zuschauer bemüht sind?
Quellen: Berichte von Sat und Kabel vom 24. und 25. Oktober / Hintergrund: Künftiger Rundfunkbeitrag.
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25.10.2011 • Digitalradio: Spekulationen um den Netzausbau in 2012
Digitalradio-Schriftzug Media Broadcast Schon bis Februar will Netzbetreiber MediaBroadcast laut Satellifax sieben weitere Sendeanlagen für den „Bundesmux“ in Betrieb nehmen. Darüber werde derzeit mit den Programmveranstaltern verhandelt. Es soll sich, wie anderweitig schon angedeutet, um Lückenschlüsse längs der Autobahnen handeln. Genannt werden die Sendeanlagen Osnabrück (A1), Bielefeld, Braunschweig und Magdeburg-Kapaunberg (A2), Visselhövede (A7), Koblenz (A61/A3) und Ulm (A8). Nach bisherigen Ankündigungen sollen 2012 insgesamt 15 bis 20 Sendeanlagen in Betrieb gehen.
Quelle: Meldung von Satellifax vom 24.10. / Hintergrund: „Bundesmux“.
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24.10.2011 • Österreich: ORF III im Mux B ab 26. Oktober (2)
Österreich DVB-T Logo Österreich Im Zusammenhang mit der angekündigten Aufschaltung des neuen Kulturkanals ORF III und dem Relaunch von ORF Sport+ am 26. Oktober um 14 Uhr wird das Verbreitungsgebiet des Mux-B erweitert. Die Sendeanlagen Bad Ischl (Katrin, K29), Feldkirch (Vorderälpele, K21), Lend (Luxkogel, K29), Lienz (Rauchkofel, K28), Schladming (Hauser Kaibling und Ramsau, K39), Spittal (Goldeck, K30) und Wolfsberg (Koralpe, K22) gehen neu in Betrieb. Um dem fünften Programm des Mux-B Platz zu schaffen, wird zugleich die Coderate von 3/4 auf 5/6 gesetzt. An einzelnen Standorten (inkl. der Stadtsender) wird das Schutzintervall auf 1/8 geändert. Ein Sendersuchlauf ist für ORF III sowie in den neuen Versorgungsgebieten notwendig.
Nach weiteren Meldungen startet gleichen Tags Schau-TV im Wiener DVB-T Versorgungsgebiet. Zunächst gibt es allerdings nur Dias und einen Aufruf um Themenvorschläge.
Quellen: ORS Team Blog, Der Standard vom 23.10. / Hintergrund: DVB-T in Österreich.
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24.10.2011 • Digitalradio: Sunshine Live startet / Netzausbau in 2012
Digitalradio-Schriftzug Sunshine Live Nach vorliegender Genehmigung durch die Medienanstalten ist der Sendeweg via DAB+ nun auch für Sunshine Live frei. Regiocast startet die Ausstrahlung im „Bundesmux“ laut Meldungen am 1. November. Das Programm ist auch im Berliner DVB-T Radiomux vertreten.
Media Broadcast Im Zuge des weiteren Netzausbaus für den DAB+-„Bundesmux“ will Netzbetreiber MediaBroadcast 2012 vor allem „heutige Verbreitungsgebiete miteinander verbinden, um insbesondere dem Autofahrer auf immer größeren Abschnitten Digitalradio-Versorgung“ zu gewähren. So ein Unternehmenssprecher. Bis 2014/2015 werde der Ausbau von gegenwärtig 27 auf „rund 110 Senderstandorte angestrebt“. Der Sprecher bestätigte damit, dass die Auflagen zur Entwicklung der Netzstruktur eingehalten werden.
Quelle: Presseinfo von Regiocast, Meldung von Infosat vom 24.10. / Hintergrund: „Bundesmux“.
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24.10.2011 • DVB-T: Änderungen in Berlin - K59 geräumt
Überallfernseh-Logo Berlin In Berlin beendete das Paket Berlin Mix1 mit fünf partagierten Programmen den Sendebetrieb. Als technischer Dienstleister für das Coding und die Einspeisung in den Multiplex hatte die Firma Smartcast seit April ein eigenes Codierungsverfahren erprobt. Der seit 2002 als Testkanal, u.a. für das Radioprojekt der MABB, genutzte K 59 ist nun nicht mehr mit Programmen belegt.
Unter den Radios auf Kanal 39 ersetzt The Wave das Programm 104,6 RTL Best of modern Rock & Pop.
Quelle: DVB-T Seiten der MABB / Hintergrund: DVB-T in Berlin.
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21.10.2011 • Digitalradio: Neue Programme anerkannt
Digitalradio-Schriftzug Die Gremienvorsitzenden der Medienanstalten haben nun Klarheit bezüglich einiger Programme im DAB+-„Bundesmux“ geschaffen. Die Anbieter Regiocast und Norfom strahlen andere als die ursprünglich lizenzierten Programme aus; diese sendeten seither aufgrund einer Duldung. Nun können Kiss (Norfom, statt Radio 3.0 bzw. UIP) und Sunshine Live und Radio Bob! (beide Regiocast, statt Litera und Remix) offiziell senden.
Zugleich wurde die Sendekapazität von KlassikRadio um bisher nicht genutzte 6 Capacity Units erhöht.
Zuvor hatte die Direktorenkonferenz der LMAs alle Anstalten aufgefordert, das Marketing für digitales Radio auf regionaler Ebene zu unterstützen.
Quelle: Presseinfo der Medienanstalten vom 20.10. / Hintergrund: „Bundesmux“.
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20.10.2011 • 3D-Fernsehen: DVB schiebt zweites Sendekonzept an
3D-Brille (XpanD) DVB Logo (DVB Project) Das DVB-Projekt hat jetzt die angekündigte zweite Variante für das 3D-Sendesignal auf den Weg gebracht und dafür kommerzielle Anforderungen verabschiedet. Die Ansprüche orientieren sich am „Service Compatible“-Prinzip: Künftige 3D-Empfänger werden natürlich ein 3D-Bild darstellen. Bisher ausgelieferte 2D/HDTV-Empfangsgeräte können ohne technische Änderungen aus dem 3D-Sendesignal hingegen ein 2D-Bild (das Teilbild für das rechte bzw. linke Auge) entnehmen.
Damit wird den Sendeanstalten entgegengekommen, die sich am 3D-Frühstart des Pay-TV nicht beteiligt haben. Viele FreeTV-Sender sehen keine Perspektive für 3D-Vollprogramme. Sie müssen künftig nicht auf einzelne 3D-Highlights verzichten, weil die 2D-Zuschauer aus dem gleichen Signal bedient werden. Damit wird eie teure Parallelverbreitung vermieden.
Der neue Teilstandard wird als „Phase 2a“ bezeichnet. Die Kommerziellen Anforderungen werden demnächst als sog. Blue Book veröffentlicht. Die Spezifikation soll im Sommer 2012 vorliegen. Eine spätere Erweiterung („Phase 2b“) soll helfen, das „Phase 1“-Signal für neue Gerätegenerationen zu optimieren.
Gleichzeitig wurde der Teilstandard 3 der Spezifikation DVB-RCS2 verabschiedet, Die für Januar 2012 erwartete Übernahme durch die ETSI schließt die Arbeit an der 2. Generation interaktiver Unterstützung über Satellit ab.
Quelle: Presseinfo des DVB-Projekts vom 19.10. / Hintergrund: Stereokopie-TV.
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20.10.2011 • HbbTV: Lokal-TV interaktiv über die Cloud
HbbTV Ein HbbTV-Projekt von Sendernetz e.V. zielt darauf ab, lokale Interaktiv-Inhalte auf eine Datenbank in der Cloud einzuspielen und von dort, angepaßt auf den Ausgabekanal, weiterzugeben. Es soll sächsischen Lokalsendern helfen, interaktive Dienste zu implementieren.
Das Projekt wird von der Medienanstalt SLM gefördert und vom Leipziger Projektbüro HbbTV (einer SLM-Gründung) realisiert. Auf der Fachveranstaltung Fernsehmesse wurde dieser Tage ein Cloud-basieres Redaktionstool und ein Showcase gezeigt, die Infrastruktur ist im Aufbau.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 20.10. / Hintergrund: Homepage des Projektbüros, HbbTV.
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18.10.2011 • DVB-T: Hoher Bogen räumt VHF-Band
Überallfernseh-Logo Bayern Der Sender Hoher Bogen wird am Vormittag des 20. Oktober auf Kanal 42 umgeschaltet. Zuschauer im Landkreis Cham können die bisherigen Programmplätze von DasErste, Arte, Phoenix und EinsPlus löschen, anschließend ist ein Suchlauf notwendig.
Die Räumung des letzten in Deutschland für DVB-T genutzten VHF-Kanals wird am 12. Dezember mit der Umschaltung des ARD-Muxes am Sender Hohe Linie, ebenfalls auf den neuen Kanal 42, deutschlandweit beendet. Ein Kanalwechsel des ARD-Multiplexes ist auch für die Sendeanlage Kreuzberg/Rhön angekündigt.
Quelle: Info von DVB-T Bayern vom 5.10. / Hintergrund: VHF-Räumung.
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17.10.2011 • Österreich: ORF III im Mux B ab 26. Oktober (1)
Österreich DVB-T Logo Österreich Das neue öffentlich-rechtliche Kulturprogramm ORF III startet am österreichischen Nationalfeiertag, dem 26. Oktober. Es wird über DVB-T im Mux-B empfangbar sein. Das wird auf der österreichischen DVB-T-Website mitgeteilt. Damit sind im Mux-B fünf Programme vertreten.
Quelle: DVB-T Österreich / Hintergrund: DVB-T in Österreich.
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17.10.2011 • DVB-T: Vox untertitelt für Hörgeschädigte
Überallfernseh-Logo Ab dem 3. November sendet Vox ausgewählte Filme mit digitalen Untertiteln für hörgeschädigte Zuschauer über die digitalen Verbreitungswege einschließlich DVB-T. Den Anfang macht „Nachts im Museum“, später folgen „Transporter - The Mission“, „Die Herzogin“, „Die Bourne Verschwörung“ u.a. Voraussetzung ist, dass das Empfangsgerät die DVB-Subtitle-Funktion unterstützt - die Untertitel kommen nicht über den Videotext!
Quelle: Presseinfo von Vox vom 17.10.
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17.10.2011 • Digitalradio: BR testet digitale Verkehrsinfos
Digitalradio-Schriftzug Bayern Ab Ende Oktober ersetzt der Bayerischen Rundfunk auf seinen beiden DAB/DAB+-Frequenzen (K11D, K12D) die bisherigen analogen TMC-Verkehrsinformationen durch digitale Ausstrahlungen im TPEG-Standard. Die Inhalte stellt der ADAC bereit, technische Unterstützung kommt von der Bayerische Medien Technik und dem Institut für Rundfunktechnik. Ein Test, der Geräte- und Autoherstellern bei der Anpassung ihrer Geräte helfen soll, ist bereits angelaufen. TPEG-Daten können plattformunabhängig - also z.B. auch über Mobilfunk oder Internet - verbreitet werden.
Quelle: Presseinfo des BR vom 17.10. / Hintergrund: TPEG bei DAB+.
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17.10.2011 • 3D-Fernsehen: Hochauflösend - Fehlanzeige?
3D-Brille (XpanD) „Ernsthafte Zweifel“ hat das Unterschleißheimer Prüflabor Avtop zur Behauptung von TV-Herstellern, ihre Geräte stellten 3D in voller HDTV-Auflösung dar. Verglichen wurden aktuelle Geräte von Samsung und LG. Das Samung-Gerät mit Shutterbrille liefere zwar eine höhere vertikale Auflösung als der LG-Fernseher mit Polarisationsbrille. „Wenn sich zu den vertikalen Auflösungseinbußen in passiven 3D-Sytemen auch noch horizontale Auflösungseinbußen durch eine Side-by-Side-Übertragung wie bei aktuellen TV-Übertragungen gesellen, entstehen Bilder mit nur noch 25 Prozent der Full-HD-Auflösung.“ Bessere Vorlagen als das Fernsehprogramm lieferten BluRay-Scheiben mit MVC-Encoding. Das Unternehmen hat nun ein Zertifizierungsprogvramm für Geräte mit „echter Full-HD-Auflösung bei 3D“ gestartet.
Bei der Untersuchung wurden technische Aspekte wie das Encoding und die Display-Qualität ebenso berücksichtigt wie der Sehabstand und unterschiedliche Sehleistung der Augen.
Eine frühere Untersuchung für LG mit 100 Testpersonen hatte allerdings ergeben, dass das Bild mit Polariationssystemen subjektiv als angenehmer empfunden wurde.
Quelle: Presseinfo von Actop vom 14.10. / Hintergrund: Stereokopie-TV.
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15.10.2011 • Digitalradio: TLM schreibt landesweit aus
Digitalradio-Schriftzug Thüringen Die TLM, Medienanstalt für Thüringen, hat im landesweiten Mischmultiplex einen Programmplatz (60 Capacity Units) für DAB im Block 12B ausgeschrieben. Erreicht werden etwa 750.000 Einwohner. Meldeschluß ist der 10. November.
Den Block 12B nutzen zur Zeit MDR und Deutschlandradio befristet bis zum 31. Dezember 2013.
Quelle: Presseinfo der TLM vom 10.10. / Hintergrund: DAB+ in Thüringen.
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14.10.2011 • DVB-T: K56 für Hannover/Braunschweig ausgeschrieben (2)
Überallfernseh-Logo Niedersachsen Die Medienanstalt NLM meldet sechs Bewerbungen für die vier Plätze des September ausgeschriebenen vierten Privatkanals 56 im Raum Hannover/Braunschweig. Beworben haben sich Anixe, BibelTV, DasVierte, die Teleshoppingsender HSE24 und QVC sowie der neue Sender V.TV (Volks.TV).
Die NLM verweist darauf, dass ein weiterer Programmplatz im 3. Privatmultiplex (des ausscheidenden MonaTV) zu besetzen ist. Damit könnten fünf der sechs Bewerber zum Zuge kommen. Die NLM will aber „auf eine Einigung unter den Antragstellern hinwirken“, offenbar um durch Partagierung alle Bewerber zu berücksichtigen. Die Entscheidung soll am 24. November getroffen werden.
Quelle: Presseinfo der NLM vom 14.10. / Hintergrund: DVB-T in Hannover/Braunschweig.
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14.10.2011 • HbbTV: Webvideos in EPG und Senderliste einbinden
HbbTV Media Broadcast Der Netzbetreiber Mediabroadcast entwickelte eine Lösung zur Integration von On Demand-Diensten und Web TV-Streams in die Senderliste und den EPG von HbbTV-Empfangsgeräten. Damit kann man per Fernbedienung auf die Zusatzangebote umschalten.
Das Unternehmen kündigte eine Demonstration auf den Münchener Medientagen (19. bis 21. Oktober) an. An dem Showcase über DVB-T beteiligen sich redbull.tv, die Süddeutsche Zeitung mit ihrem On Demand-Angebot und der Versandhändler QVC. Gezeigt wird auch ein Demo-VoD-Portal von Media Broadcast.
Technisch wird das über einen „Barker Kanal“ realisiert. Dabei werden 200 Kilobit pro Sekunde vom normalen TV-Signal abgeknapst, um Internet-URLs zu signalisieren. Diese werden auf der Empfangsseite als eigenes Programmangebot erkannt. Die eigentlichen Inhalte kommen über das Internet auf den Fernseher.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 14.10. / Hintergrund: HbbTV.
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14.10.2011 • DVB-T: VHF-Ausstieg, weitere Änderungen in Hessen am 3.11.
Überallfernseh-Logo Hessen Die angekündigte Umwidmung des VHF-Kanals 8 von DVB-T im Rhein/Main-Raum zugunsten von DAB+ bringt umfangreiche Änderungen mit sich, die am 3. November durchgeführt werden. Das SWR-Ensemble mit Phoenix, dem BR und SWR RP wechselt in der Rhein/Main-Region auf Kanal 39. Zugleich soll ein weiteres 3.Programm aufgeschaltet werden. Weil K 39 an den Standorten Rhön/Heidelstein und Rimberg belegt ist, muss dort das Bouquet mit Phoenix, dem BR, dem SWR und dem MDR umziehen - und zwar auf den Kanal 35. „Zudem müssen einzelne Programme umsortiert werden“, heißt es weiter. Insgesamt soll es daher Umstellungen an allen neun Sendestandorten in Hessen geben.
Zugleich hat die Bundesnetzagentur den HR angewiesen, seine Multiplexe vom Sender Heidelstein statt der bisherigen Rundstrahlung nun auf Hessen gerichtet abzustrahlen. Daher können die Bouquets der ARD und der Dritten künftig in den benachbarten Regionen Bayerns und Thüringens nur noch über die Sender Rhön/Kreuzberg bzw. Großer Inselsberg empfangen werden. Die Programme SWR und EinsExtra sind dann in diesen Regionen nicht mehr empfangbar. Zuschauer in beiden Regionen sollten bereits jetzt einen Suchlauf (neu: Kreuzberg K36 und 46, Inselsberg (K 48 und K 53) durchführen, da die Arbeiten bereits begonnen haben.
Betroffen ist auch der UKW-Empfang von hr1, hr3, hr4 und des Deutschlandfunks von den Anlagen Heidelstein und Rimberg. Keine Veränderungen gibt es bei der Verbreitung des ZDF.
Quelle: Info von DVB-T Hessen vom 13.10. / Hintergrund: VHF-Räumung.
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14.10.2011 • Digitalradio: Landes- und Regionalsender für Bayern
Digitalradio-Schriftzug Bayern Der Medienrat der bayerischen Medienanstalt BLM hat fünf Programme für den landesweiten DAB+-Kanal 12D genehmigt. Es handelt sich um Antenne Bayern digital, Antenne Bayern Info digital, Mega Radio (Bayern), rt.1 in the mix und Absolut Relax. Der Veranstalter der beiden erstgenannten Programme wurde beauflagt, den schon landesweit in DAB ausgestrahlten Sender Rock Antenne ebenfalls in DAB+ zu verbreiten. Der Sendestart wird für „spätestens Januar 2012“ angekündigt. Die Lizenzen haben acht Jahre Laufzeit.
Bis zum 30. April 2015 wurde auch Magic Star für die DAB+-Versorgungsgebiete München, Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt genehmigt. Auf München begrenzt ist die Lizenz für Radio 2Day, das dort schon ab dem 1. November - wie auch Digital Classix - in DAB+ senden soll.
Quelle: Presseinfos der BLM zu landesweiten und regionalen Lizenzen vom 13.10. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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11.10.2011 • Mobil-TV: EU will einheitliches Vorgehen erreichen
DVB-SH Logo EUROPA Was zusammengehört, wächst offenbar nur höchst langsam zusammen: Die EU-Mitgliedsländer verfolgen unterschiedliche regulatorische Ansätze. In einigen Ländern wurde für satellitenbasierte Mobildienste nur die Frequenznutzung, in anderen nur der Plattformbetrieb lizensiert. Das kritisieren Inmarsat und Polaris, die solche mobilen Dienste einführen wollen. Hinzu kämen in einigen Ländern u.a. Forderungen nach einer Gewinnbeteiligung.
Die Realisierung der Dienste ist daher meilenweit von den zeitlichen Vorgaben der EU entfernt, wonach der Rollout spätestens im Mai 2011 erfolgen sollte. Für seinen Dienst auf Grundlage von DVB-SH hatte Solaris vor kurzem erst eine Demo-Plattform angekündigt. Jetzt droht Kommissarin Neelie Kroes mit dem Entzug der Frequenzen: „Leider hat keiner der Betreiber seine Versprechen gehalten. (...) Die ihnen zur Verfügung gestellten Funkfrequenzen sind aber eine knappe Ressource, die nun anderweitig genutzt werden sollte.“ Die EU will ein koordiniertes Vorgehen der Mitgliedsländer erreichen, wenn eine nationale Behörde einen Verstoß gegen Auflagen feststellt.
Quelle: Meldung von DF vom 11.10. / Hintergrund: DVB-SH.
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10.10.2011 • Digitalradio: Frühe Erfolgsprognose
Digitalradio-Schriftzug ZVEI Schon wenig mehr als zwei Monate nach dem Start des DAB+-„Bundesmux“ kommen die Erfolgsprognosen. Nach Umfragen bei Herstellern und Verbänden wird nun erwartet, „dass 2012 bereits die Millionengrenze bei den verkauften Digitalradio-Geräten überschritten wird“, so Hans-Joachim Kamp (ZVEI). Die Hersteller meldeten „außerordentlich gute Verkaufszahlen für Digitalradio-Geräte“ im September und erwarten ein „ausgezeichnetes Weihnachtsgeschäft“.
Der Trend „Bundesmux“ bestätige „die ursprünglichen Erwartungen der Programmveranstalter“, teilt das Projektbüro Digitalradio weiter mit. Neben den neuen Programmen im „Bundesmux“ sollen die hinzu kommenden ARD-Programme zur Steigerung der Attraktivität bei DAB+ sorgen.
Quelle: Presseinfo des Projektbüros vom 10.10.2011 / Hintergrund: DAB+.
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10.10.2011 • DVB-T: Morgen Kanalwechsel am Brotjacklriegel
Überallfernseh-Logo Bayern Am Vormittag des 11. Oktober wechselt das ARD-Bouquet am Standort Brotjacklriegel (Bayerischer Wald) den Sendekanal. Zuschauer im Versorgungsbereich müssen einen Suchlauf durchführen, um die Programme DasErste, Arte, Phoenix und EinsPlus weiterhin auf dem neuen Kanal 40 zu empfangen. Weitere Wechsel folgen am 20.10. (Sender Hoher Bogen) und am 12.12. (Sender Hohe Linie). Mit dem Umstieg werde laut BR zugleich eine Verbesserung der Empfangssituation für portable Geräte mit Stabantennen erreicht. Hintergrund der Umschaltung ist, dass der bisherige Kanal 7 (VHF-Band) entsprechend internationaler Absprachen für den digitalen Hörfunk zur Verfügung gestellt wird.
Quelle: Info von DVB-T Bayern vom 5.10. / Hintergrund: VHF-Räumung.
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8.10.2011 • Gebühren: Anstalten fordern 1,47 Mrd. Euro mehr ab 2013 (5)
Euro-Münze Das derzeit geltende Gebührenmodell bringt künftig „erheblich weniger“ Einnahmen und sei daher „nicht mehr haltbar“, so der KEF-Vorsitzende Heinz Fischer-Heidlberger in einem WDR-Interview. Im Vorfeld von Abstimmungen in etlichen Länderparlamenten warnte er vor einer Ablehnung des ab 2013 geplanten Rundfunkbeitrags.
Fischer-Heidlberger bestätigte, dass die KEF für den Zeitraum zwischen 2013 und 2015 an den bisherigen 17,98 Euro monatlich festhalte. Die Rundfunkanstalten hätten „moderate Anmeldungen angekündigt“ und seien „ebenso wie die Länder an einer Beitragsstabilität interessiert“. Die Unterschiede zwischen Anmeldungen und Bedarf seien nicht so groß, dass „wir der Politik jetzt nicht empfehlen, jetzt eine Anpassung zu machen“, so Fischer-Heidlberger.
Er bestätigte weiterhin, dass die Kommission nicht wirklich im Bilde ist, welche Veränderungen das neue Modell für das Gesamtaufkommen an Rundfunkbeiträgen bringe. So sei die Zahl der Autos und Betriebstätten mit ihren Beschäftigtenzahlen, für die künftig Beiträge zu entrichten sind, unbekannt. Die KEF könne daher nicht vorhersagen, ob das neue Modell Mehreinnahmen und in welcher Höhe in die Kassen spült.
Fischer-Heidlberger bedauerte Spekulationen in den Medien über die Anmeldungen der Anstalten und den zugestandenen Bedarf. „Da wird natürlich auch ein bisschen Meinung gemacht und versucht, die Meinungen zu beeinflussen“, kommentierte er indirekt von Eigeninteressen beeinflußte Medienberichte.
Quelle: Presseinfo des WDR vom 8.10. / Hintergrund: Künftiger Rundfunkbeitrag.
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8.10.2011 • AGF: Digitalisierung weiter im Aufwind
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Der Digitalisierungsgrad der deutschen TV-Haushalte stieg per Stichtag 1. Oktober gegenüber dem 1. September von 52,3 auf 52,9 Prozent. Digital empfangen jetzt 18,98 Mio. TV-Haushalte, 220.000 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn haben 1,83 Mio. Haushalte auf digitalen Empfang (alle Verbreitungswege) umgeschaltet; der Digitalisierungsgrad war zum Jahreswechsel 2010/2011 mit 47,8 Prozent (17,15 Mio. Haushalte) angegeben worden. Diese Angaben werden monatlich von der AG Fernsehforschung veröffentlicht.
Eine weitere „Klardigital“-Kampagne vom 24. bis 30. Oktober soll die Analogsat-Abschaltung am 30. April 2012 vorbereiten. Die meisten Sender beteiligen sich mit Berichterstattung, einem Werbespot, Laufbändern im Bild des Analogsat-Empfangs und weiteren Aktionen. Ab Januar 2012 wollen die Sender permanente Laufbänder mit Hinweisen schalten. Von der Umstellung betroffen sind direkt 2,3 Mio. Erstgeräte-Haushalte sowie Betreiber von Kabelanlagen, die Programme vom Analogsat einspeisen.
Quellen: Statistik der AGF vom 1.10., Interview zu Klardigital in Infosat vom 6.10.
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6.10.2011 • Gebühren: Anstalten fordern 1,47 Mrd. Euro mehr ab 2013 (4)
Euro-Münze Die KEF hat inzwischen ihren Bericht zum künftigen Rundfunkbeitrag als Entwurf den Anstalten und den Bundesländern übermittelt. Nach Angaben der ARD soll es - wie erwartet - auch ab 2013 bei monatlich 17,98 Euro zur Finanzierung von ARD, ZDF und D-Radio bleiben. Zwar stelle die KEF einen zusätzlichen Bedarf der Anstalten fest. Die unveränderte Höhe werde damit begründet, dass die KEF laut ARD „eine verlässliche Prognose der Erträge nach der Umstellung auf das neue Beitragsmodell nicht für möglich“ halte. Der nun 18. KEF-Bericht wird wahrscheinlich im Januar 2012 veröffentlicht.
Die ARD begrüßte die Haltung der KEF, wonach die Beträge über sechs Jahre stabil blieben. „Mit ihren Einsparungen in Milliardenhöhe und der historisch niedrigen Finanzbedarfsanmeldung hat die ARD eine wichtige Voraussetzung für die von der KEF empfohlene Beitragsstabilität geschaffen.“
Mit anderen Worten: Die KEF ist nicht in der Lage, die Auswirkung des neuen Modells der Rundfunkfinanzierung auf das Gesamtaufkommen an Geldern abzuschätzen. Daher soll es bei 17,98 Euro bleiben. Ergeben sich Mehr- oder Mindereinnahmen wird der Monatsbeitrag nach 2016 angepaßt.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 6.10. / Hintergrund: Künftiger Rundfunkbeitrag.
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6.10.2011 • DVB-T: ARD-Multiplex in Bayern räumt VHF-Kanal
Überallfernseh-Logo Bayern Für den Wechsel des ARD-Multiplexes vom VHF-Kanal 7 dreier Sendeanlagen sind jetzt die Termine bekannt. Den Beginn macht am 11. Oktober der Sender Brotjacklriegel mit dem Wechsel auf den Kanal 40. Der Sender Hoher Bogen wird am 20. Oktober auf Kanal 42 umgeschaltet. Ebenfalls auf den Kanal 42 wird am Sender Hohe Linie am 12. Dezember gewechselt. Umgeschaltet wird jeweils am Vormittag. DVB-T Haushalte in den Versorgungsbereichen der drei Sendeanlagen sollten am Stichtag die bisherigen Programmplätze von DasErste, Arte, Phoenix und EinsPlus löschen und einen Sendersuchlauf bzw. Kanalsuchlauf durchführen. Nach einer früheren Ankündigung ist eine weitere Umschaltung des ARD-Muxes auch für den Sender Kreuzberg/Rhön vorgesehen.
Quelle: Info von DVB-T Bayern vom 5.10. / Hintergrund: VHF-Räumung.
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4.10.2011 • Digitalradio: Ausschreibung für Baden-Württemberg
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Gemäß früheren Ankündigungen hat die Medienanstalt LfK jetzt ein Viertel eines gemeinsamen landesweiten Multiplexes mit dem SWR ausgeschrieben. Das entspreche „3 bis 4 privaten digitalen Radio-Programmen“ bzw. 216 Capacity Units im Kanal 11B. Die LfK behält sich vor, statt üblicher 72 nur 54 CU je Station zuzuweisen, wenn ein viertes Programm der Meinungsvielfalt nützlich ist. Bewerbungen werden bis zum 11. November angenommen. Ausgewählte Bewerber müssen bis Januar 2012 einen Vertrag mit Digital Radio Südwest vorlegen, die bis November 2014 als Netzbetreiber fungiert. Die Programme erhalten aber eine Lizenz für acht Jahre.
Ab dem Frühjahr 2012 sollen von zehn bis elf Senderstandorten aus 65 Prozent der Bevölkerung im Raum Stuttgart und Teilen der Landkreise Ludwigsburg, Rems-Murr-Kreis, Göppingen, Esslingen, Böblingen und Enzkreis versorgt werden. Zugleich soll auf 80 Prozent der A5 und A8 abgestrahlt werden. Später soll das Sendegebiet auf den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und die Bodenseeregion erweitert werden.
Quelle: Presseinfo der LfK vom 4.10., Ausschreibung / Hintergrund: DAB+ in BaWue.
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2.10.2011 • Gebühren: Anstalten fordern 1,47 Mrd. Euro mehr ab 2013 (3)
Euro-Münze In der Diskussion um Budget-Forderungen von ARD und ZDF, die möglicherweise zu einer Erhöhung der Gebühren ab 2013 führen könnten, hat die ARD-Vorsitzende Monika Piel Stellung genommen. Die ARD erwarte, dass die KEF die Monatszahlungen bei 17,98 Euro einfriert, so Piel. Zu dieser Stabilität habe die ARD durch Einsparungen von 1,4 Mrd. Euro in der noch laufenden Gebührenperiode ebenso beigetragen wie künftig mit ihrer „Bedarfsanmeldung unter der Inflationsrate“. Piel kündigte für die Gebührenperiode 2013 bis 2016 weitere Einsparungen von 1 Mrd. Euro an, „mit dem Ziel, die Gebühr weiter stabil zu halten“.
Die Deckelung des künftigen Rundfunkbeitrages bei den derzeitigen 17,98 Euro ist auch Wille der Bundesländer. Im Gesetzentwurf für das neue Rundfunk-Finanzierungsmodell heißt es, der künftige Rundfunkbeitrag wird „vorbehaltlich einer Neufestsetzung (...) auf monatlich 17,98 Euro festgesetzt“. Dem Entwurf müssen noch einige Länderparlamente zustimmen.
Quelle: Presseinfo der ARD vom 1.10. / Hintergrund: Künftiger Rundfunkbeitrag.
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1.10.2011 • Digitalradio: NLM und MA HSH sondieren Bereitschaft
Digitalradio-Schriftzug Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein Zwei Monate nach dem Start des DAB+-„Bundesmux“ sondieren die Medienanstalten NLM (Niedersachsen) und MA HSH (Hamburg, Schleswig-Holstein) die Möglichkeiten, Privatsender mit DAB+ auf den Weg zu bringen. Per Call for NLM Interest werden bis zum 18. November Radiobetreiber gesucht, die mit DAB+ in Hannover oder Hamburg bzw. in beiden Ballungsräumen auf Sendung gehen wollen.
Im „Bundesmux“ werden derzeit 12 Radioprogramme übertragen. Beim Netzbetreiber Digitalradio Nord sind acht Programme des NDR „ab November 2011“ angekündigt.
Quelle: Text des Call for Interest / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.



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