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Nachrichten-Archiv: Mai 2006






30.5.2006 • Bayern: KDG schaltet HR zum DVB-T Start in Unterfranken ab
Bayern „In einigen unterfränkischen Kabelnetzen“ sei gestern das Hessenfernsehen vom Netzbetreiber Kabel Deutschland aus dem Angebot worden - es werde nur eine Infotafel gezeigt. „Viele Kabelkunden sind nun verunsichert und machen das Antennenfernsehen nun für die Umstellung im Kabelnetz verantwortlich“, berichtet das DVB-T Projektbüro über Zuschauerreaktionen beim der dadurch offenbar an die Grenzen geratenen DVB-T Hotline.
„Die DVB-T-Umstellung des Bayerischen Rundfunks und des ZDFs in Unterfranken ist kein technischer Grund für die von Kabel Deutschland vorgenommenen Veränderungen im Kabelnetz“, erklärt dazu Helwin Lesch, Hauptabteilungsleiter Programmdistribution beim BR. man habe der KDG technische Unterstützung angeboten. „Leider signalisiert die Kabel Deutschland keinerlei Interesse am hr-fernsehen“, heisst es aus dem HR. Man sei über die Massnahme der KDG nicht informiert gewesen.
Quelle: Presseinfo des DVB-T Projektbüros Bayern vom 30.5.2006.
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30.5.2006 • ZDFmobil: 3sat ab Donnerstag als Vollprogramm über DVB-T
3SAT Ab Donnerstag ändert das ZDF sein DVB-T Programmbouqet „ZDFmobil“. Die bisherige gemeinsame Nutzung eines Programmplatzes („Partagierung“) durch 3sat und den ZDF-Infokanal wird beendet. 3sat wird dann als Vollprogramm ausgestrahlt. Der Infokanal kann dann nur noch über Satellit oder per Kabel (digital) empfangen werden. Dies beruht nach Angaben des ZDF auf Absprachen mit der ARD. Beide Systeme verbreiten per DVB-T je zwei Gemeinschaftsprogramme. Im ZDF-Bouqet sind das 3sat und Kinderkanal, bei der ARD Phoenix und Arte. Eine Änderung der Geräteprogrammierung sei nicht notwendig.
Quelle: Presseinfo von 3sat vom 15.5.2006.
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30.5.2006 • Frankreich: Digitalisierung von oben?
Frankreich Frankreichs Staatspräsident Chirac will DVB-T (in Frankreich: TNT) zur Chefsache machen. Bei der EU will er durchsetzen, dass „ab 2009 nur noch Fernseher mit integriertem DVB-T-Tuner verkauft werden dürfen“. Ein „Strategisches Komitees für die Einführung des Digitalfernsehens“, besetzt mit Vertretern aus Ministerien, Medienbehörden und Geräteindustrie, soll die Digitalumstellung bis 2011 durchsetzen. Bis dahin soll eine DVB-T-Versorgung von 95 Prozent erreicht werden, die verbleibenden 5 Prozent sollen Fernsehen per Satellit beziehen, was übrigens den bei uns geltenden Regeln bzw. Gesetzen entspricht. Das Komitee soll 100 bis 150 Millionen Euro einsammeln, mit denen DVB-T Empfänger für sozial schwache Haushalte gefördert werden sollen.
Quelle: Medienberichte, u.a. Digital Fernsehen am 30.5.2006.
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29.5.2006 • DVB-H: Weitere Einzelheiten zum Projekt
DVB-H Logo Zum DVB-H Projekt der vier Mobilfunkunternehmen wurden weitere Einzelheiten bekannt. Es handele sich um einen zunächst bis zum 31. August befristeten Showcase anläßlich der Fussball-WM. In Berlin, Hamburg, München (nur bis 31.7.) und Hannover können ausgewählte Handy-Nutzer neben RTL, ARD, ZDF, SAT.1, Pro 7, VOX, n-tv, N24, MTV, Eurosport und den Dritten Programme N3, BR, RBB sowie je Region einen weiteren privaten Regionalsender sowie zwei Radio-Programme empfangen. Die vier Firmen und die norddeutschen Landesmedienanstalten hatten im vergangenen Oktober eine Absichtserklärung für die Einführung von DVB-H unterzeichnet.
Mit einem Regelbetrieb sei 2007 zu rechnen. Dafür wollen die vier Mobilfunkfirmen ein Betreiberkonsortium aufbauen und die technischen Vorbereitungen treffen sowie die Finanzierung klären. Die Inhaltsangebote sollen „den Kunden aller Mobilfunknetzbetreiber zur Verfügung“ stehen. Erforderlich sei der „forcierte Aufbau einer DVB-H-Netzinfrastruktur“ und „langfristige Rechts- und Planungssicherheit“, die durch die Landesmedienanstalten bundesweit gewährleistet werden müsse. „Die noch bestehenden regulatorischen Hindernisse, insbesondere im Hinblick auf die benötigten Funkfrequenzen, sollten im Interesse des Standorts Deutschland möglichst rasch geklärt werden.“
Dr. Constantin Lange, Geschäftsführer RTL interactive, argumentiert aus Fernseh-Sicht: DVB-H sei „ein wichtiger Bestandteil unserer digitalen Strategie. Wir wissen, dass unsere Zuschauer immer mobiler werden und von daher ist es unerlässlich, unsere Programme auch auf mobilen Endgeräten auszustrahlen ... Neben UMTS wird sich DVB-H als mobiler Standard zur Übertragung von Fernsehbildern durchsetzen und Handy-TV auch in Deutschland zum Durchbruch verhelfen.“
Am Mittwoch bringt Wettbewerber Debitel die Konkurrenz-Technik DMB mit der Contentplattform von MFD an den Start. Ein Abo mit vier TV- und zwei Radioprogrammen, vorerst nur in ausgewählten WM-Städten verfügbar, kostet knapp 10 Euro monatlich.
Quelle: Presseinfos von Debitel und RTL interactive vom 29.5.2006 / Hintergrund über das Handy-Fernsehen.
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29.5.2006 • DVB-T: Jetzt mehr als 70 Prozent Versorgung erreicht
Überallfernseh-Logo Mit dem Start am heutigen Montag in weiteren Regionen der Bundesländer NRW, Hessen, Niedersachsen und Bayern sowie in der vergangenen Woche unter anderem in Baden-Württemberg können mehr als 70 Prozent der Deutschen DVB-T-Programme empfangen. Statt bisher drei öffentlich-rechtlichen Programmen können in den neuen Versorgungsgebieten elf Programme mit DVB-T-Technik empfangen werden.
Die Umstellungen waren mit der Abschaltung vieler analogen Füllsender verbunden. Betroffen sind auch einige Füllsender des ZDF in Thüringen, die von Standorten in den benachbarten Bundesländern gespeist wurden.
Als weitere „voraussichtliche“ Termine und Regionen werden für dieses Jahr genannt: Heide und Eiderstedt in Schleswig-Holstein im September und Regensburg mit Teilen der Oberpfalz und Niederbayerns für Ende November. Möglicherweise wird auch in Brandenburg (Cottbus und Frankfurt/Oder) die analog-terrestrische Verbreitung noch 2006 beendet.
DVB-T in Deutschland. Quelle: www.ueberallfernsehen.de DVB-T in Deutschland, Stand 29.5.06. (Download, pdf, 126 kb)
Quelle: Presseinfos der DVB-T Projektwebsites / Liste abgeschalteter Füllsender in Thüringen.
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28.5.2006 • DVB-H: Mobilfunker starten WM-Piloten
DVB-H Logo DVB-H-Handy Nokia N92 - Link zum Datenblatt In einer konzertierten Aktion wollen die Mobilfunk-Betreiber T-Mobil, Vodafone, 02 und E-Plus gemeinsam DVB-H Dienste anlässlich der Fussball-WM erproben. Dies kündigte ein Sprecher von T-Mobile gegenüber dem Magazin Focus an. Für ausgewählte Pilot-Nutzer steht das TV-Handy N92 von Nokia zur Verfügung.
Bereits seit mehr als einem Jahr laufen DVB-H Tests mit DVB-T-Parametern in Berlin auf dem Kanal 39.
Quelle: Meldung von Focus online vom 28.5.2006 / Hintergrund über das Handy-Fernsehen.
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27.5.2006 • WM-Kick: Geraten ARD/ZDF/RTL ins Abseits?
FIFA - WM-Ball 2006. Bild: adidas Der eigens zur WM gegründete Sender La Sexta will seine angeblich exklusiven Free-TV-Rechte aller WM-Spiele für Spanien angeblich gerichtlich durchsetzen. Die deutschsprachige Zeitung „Mallorca Magazin“ zitierte Generaldirektor Ruíz de Gauna: „Wir werden dafür sorgen, dass wir in Spanien der einzige frei empfangbare Sender sind, bei dem es Live-Bilder gibt. Im Notfall klagen wir.“ Den deutschen Fans im In- und Ausland könnte dadurch beispielsweise das Eröffnungsspiel entgehen.
Schon vor vier Jahren hatte es Rechteärger mit einem spanischen Sender gegeben. Die ARD kippte damals das Eröffnungsspiel aus dem Satellitenangebot. 2002 gab es in Deutschland nur vier Millionen Sat-Haushalte. Heute könnten bis zu 27 Prozent der Deutschen (10 Mio. Sat-Haushalte) betroffen sein.
Eine Auseinandersetzung stützt die Pläne der Privaten, ab 2007 eine „Grundverschlüsselung“ einzuführen. Codierte Übertragungen unterstützen die regionale Abgrenzung von TV-Urheberrechten bei der Sat-Verbreitung, denn SmartCards dürfen nur im Heimatlander des jeweiligen Senders verkauft und betrieben werden. So verhindert der ORF Rechtekollisionen mit deutschen Sendern durch verschlüsselte Sat-Ausstrahlung seiner Programme.
Kann aber auch sein, ein Herr de Gauna oder ein Touristenblatt wollen sich einfach nur interessant machen.
Quelle: Bericht von Mallorca Magazin vom 25.5.2006 / Hintergrund zur Grundverschlüsselung.
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26.5.2006 • Mai-Startrunde geht dem Ende entgegen
Überallfernseh-Logo In den Regionen Wuppertal und Ostwestfalen (NRW), Nordhessen und Würzburg/ Unterfranken (Bayern) werden die für Mai vorgesehenen DVB-T Aufschaltungen am kommenden Montag (29.5.) beendet. In NRW erreicht DVB-T dann rund 16 Mio. der 18 Mio. Bürger des Landes. Ihnen und den Zuschauern in den anderen Gebieten bringt DVB-T die Erweiterung des Angebotes von drei auf etwa 10 TV-Programme.
Bis Jahresende soll DVB-T annähernd 60 Prozent der Deutschen zur Verfügung stehen. Als nächste Startgebiete werden Regensburg, Teile der Oberpfalz und Niederbayerns für „voraussichtlich Ende November“ genannt. Voraussichtlich im September soll für Eiderstedt und Heide (Schleswig-Holstein) aufgeschaltet werden. ARD und ZDF wollen bis Ende 2008 einen Versorgungsgrad von 90 Prozent erreichen. Dann werden die letzten analogen Sendeanlagen für den TV-Antennenempfang endgültig abgeschaltet. Jedoch werden außerhalb der Ballungsräume, in denen DVB-T bis Mai 2005 startete, nur öffentlich-rechtliche Programme auf diesem Weg verbreitet.
Weiteres auf den Webseiten der DVB-T-Projekte.
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25.5.2006 • Staatsanwälte gehen gegen Abkassierer vor
Euro-Münze Nachdem angeblich bis zu 90.000 Haushalte von einer Berliner Firma Zahlungsaufforderungen für Satellitengebühren erhalten haben, hat die Berliner Staatsanwaltschaft am Mittwoch (24.5.) Firmenräume durchsucht und ein Firmenkonto unter Kontrolle genommen. Wie es scheint wurde damit ein Versuch, TV-Zuschauer über den Tisch zu ziehen, verhindert.
Vorweggenommen wurde von dieser Firma, was Kabel- und Satellitenbetreiber gemeinsam mit den großen deutschen TV-Programmfamilien perspektivisch anpeilen: Aus dem vom Verbraucher über die Werbung finanzierten privaten „Free-TV“ könnte nach vollzogener Digitalisierung der Empfangswege ein „Pay-TV“ werden. Und zwar ganz legal.
Quelle: Medienberichte / Hintergrund zur Grundverschlüsselung und Fundsache.
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23.5.2006 • Handy-TV: Debitel kündigt Marktstart an
Mobilfunkbetreiber Debitel kündigt den Vertriebsbeginn der DMB-Plattform von MFD für Ende Mai an. In den WM-Städten Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München könnten die Sendungen, die auch die ZDF-Spiele der Fußball-WM einschließen, empfangen werden. Erstes Endgerät ist SGH-P900 (Samsung).
Besucher des Hessentages in Hessisch-Lindenau können sich schon ab dem 26. Mai die DMB-Dienste zeigen lassen. Eine Podiumsdiskussion ist für den 1. Juni geplant.
Quelle: Presseinfo von Debitel vom 23.5.2006 / Medienmeldungen.
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23.5.2006 • Warnung: Trittbrettfahrer wollen jetzt schon kassieren
Euro-Münze Die „Grundverschlüsselung“ von digitalen Free-TV-Programmen ist zwar zwischen den Privaten und den Sat- und Kabelbetreibern längst abgemacht, aber noch lange nicht unter Dach und Fach. Doch Trittbrettfahrer wollen jetzt schon abkassieren. Nachdem die Verbraucherzentrale fingierte Rechnungen einer Firma „euroSAT Service GmbH Deutschland“ mit angeblicher Adresse in Berlin bekannt machte, reagierte die ARD. „In betrügerischer Absicht wird den Empfängern dieser Schreiben bei Nichtzahlung mit einer Abschaltung öffentlich-rechtlicher Programme gedroht.“ Allen Empfängern eines solchen Schreibens wird geraten, es entweder zu ignorieren oder sich an die Polizei zu wenden. „Die ARD wird juristisch gegen die Urheber vorgehen“, heißt es abschließend. Die Pro7Sat1-Gruppe gibt ihren Zuschauern den gleichen Rat und kündigte juristische Massnahmen an.
Quelle: Presseinfos von ARD, Verbraucherzentrale (22.05.2006) und Pro7Sat1 (23.5.2006) / Hintergrund: Grundverschlüsselung.
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22.5.2006 • Handy-TV: DMB-Dienste in den Startlöchern
Am 31. Mai soll der Startschuß für DMB-Dienste fallen. Das bestätigte Henrik Rinnert, Geschäftsführer des Plattformbetreibers MFD. Ausgangspunkt sollen die WM-Städte sein. 24 Begegnungen können dank der Partnerschaft mit dem ZDF auch für den Handy-Empfang angeboten werden. Bis Jahresende sollen 25 Millionen Menschen in 40 bis 45 Regionen die Dienste nutzen können. Zeitgleich kommen DMB-Handys von Samsung über Debitel, Saturn und Mediamarkt in den Handel, Panasonic und LG wollen nachziehen. Der Service wird 9,95 Euro monatlich kosten. Rinnert glaubt, das bis Jahresende bis zu 70.000 DMB-Geräte verkauft werden.
Quelle: Bericht von Digital Fernsehen vom Medienforum NRW am 22.5.2006.
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22.5.2006 • Norden: Jetzt auch reif für die Insel
Niedersachsen Seit heute ist DVB-T nun auch in Ostfriesland zu empfangen. Zehn öffentlich-rechtliche Programme und ein Mediendienst werden statt der bisherigen drei Programme auch für die ostfriesischen Inseln ausgestrahlt. Erste Messungen bestätigten nach Angaben von T-Systems, dass die Umstellung in der vorangegangenen Nacht nach Plan gelaufen sei.
Quelle: Presseinfo vom 22. Mai 2006 (pdf).
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18.5.2006 • Bayern: Letzte Vorbereitungen für Würzburg/Unterfranken
Bayern Auf den DVB-T Start im Raum Würzburg/Unterfranken werden gegenwärtig alle betroffenen Haushalte durch Laufband-Einblendungen hingewiesen. Weitere Tests der Sendeanlagen werden auf allen Kanälen am 23. Mai zwischen 2 und 6 Uhr durchgeführt. Das Projektbüro Bayern weist daraufhin, dass die Settopboxen erst am 29. Mai in Betrieb genommen werden sollten. Erst dann werden alle Programme mit der Regelbetriebs-Leistung abgestrahlt, so dass ein (in der Regel beim ersten Einschalten des Geräts ausgelöster) Sendersuchlauf erfolgreich sein kann. Ebenfalls am 29. Mai werden zahlreiche analoge TV-Füllsender im neuen DVB-T Gebiet abgeschaltet, eine Liste findet sich im Bayerntext (Tafeln 878/879).
Mehr auf den Webseiten von DVB-T Bayern.
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18.5.2006 • KabelBW: Mehr zur EU-Beschwerde gegen DVB-T
Kabel Baden-Württemberg zielt mit seiner Beschwerde gegen die DVB-T Förderung in Baden-Württemberg als Aktion gegen die Einführung von DVB-T in Deutschland insgesamt. „Wenn unsere Klage in Brüssel Erfolg hat, bedeutet dies das Ende der DVB-T-Förderungen aus GEZ-Geldern“, so ein Unternehmenssprecher. „Das gilt nicht nur für Baden-Württemberg, sondern für die gesamte Bundesrepublik.“ KabelBW sieht durch die DVB-T Förderung aus GEZ-Einnahmen die Konkurrenz - also Kabel-, Sat- und DSL-Betreiber - im Nachteil. „Wir glauben, dass der Aufbau einer alternativen Infrastruktur mit öffentlichen Mitteln nicht den EG-Verträgen entspricht.“
Genau umgekehrt sieht es der Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei Martin Stadelmeier: „Die Einführung des digitalen Antennenfernsehens sorgt für mehr Wettbewerb bei den Übertragungswegen und nutzt den Verbrauchern“, erklärte er anlässlich des gestrigen DVB-T Startes in weiten Teilen seines Bundeslandes.
Anmerkung: Gern vergessen wird von Kabelnetzbetreibern, dass deren Infrastruktur in den 1980er Jahren aus dem deutschen Staatshaushalt mit etwa 32 Milliarden Mark komplett finanziert wurde. Und dass dies für den Niedergang des Empfangweges Antenne sorgte. Dagegen sind die paar Millionen für die Digitalisierung der Antenne wohl „Peanuts“.
Quelle: Meldung von Digital Fernsehen vom 17.5.2006 / Meldung der Wormser Zeitung vom 18.5.2006.
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18.5.2006 • Hamburg: Lokal-TV für Handy-Fernsehen
Hamburg Die Hamburgische Anstalt für neue Medien (HAM) hat das Programm „Hamburg 24“ für zehn Jahre zugelassen. Die KG Hamburg 1 Fernsehen Beteiligungs GmbH & Co. will eine Mischung aus lokalen Nachrichten, Informationen und Servicereportagen in Programmschleifen von vier bis sechs Minuten, die aktualisiert werden, produzieren. Neben dem Handy-TV (DVB-H, DMB) werden Kabel und IP-TV als Plattformen genannt.
Quelle: Presseinfo der HAM vom 18.5.2006.
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17.5.2006 • Südwesten: LfK hofft weiter auf Einstieg der Privaten
Baden-Württemberg „Über die Zukunft von DVB-T auch bei den privaten Veranstaltern ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, sagte der Präsident der LFK Thomas Langheinrich, anlässlich des heutigen Starts von DVB-T im Rhein-Neckar-Raum. Sollte „das letzte Wort“ tatsächlich gesprochen werden, wäre - nach jüngsten Bekundungen der Privaten - allerdings damit zu rechnen, dass den Nutzern wegen der beabsichtigten „Grundverschlüsselung“ dafür zusätzliche Kosten entstehen.
Durch den Umstieg werde zudem der „der Weg frei für neue digitale Übertragungswege wie DVB-H, die den Empfang von Rundfunkangeboten und Mediendiensten über Handy und andere mobile Geräte ermöglichen,“ heisst es in einer Pressemitteilung. DVB-T wird am 22. Mai auch für Stuttgart und Kaiserslautern eingeführt.
Quelle: Presseinfo der LfK vom 17.5.2006 / Homepage DVB-T im Südwesten.
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16.5.2006 • Bayern: DVB-H-Pilot des BR in München / Wartungsarbeiten
DVB-H Logo Also doch: Gestern begann das angekündigte DVB-H-Pilotprojekt des Bayerischen Rundfunks im Sendegebiet München. Ziel ist ein Funktionstest von DVB-H-Programmen und -Diensten in einem DVB-T Multiplex, der Aufschlüsse über die Empfangbarkeit in schwierigen Situationen und zur Interoperabilität von Technik und Zielen der Mobilfunkbetreiber bringen soll. Das Hessen-Fernsehen wurde aus dem Angebot des Kanals 56 genommen, um für drei DVB-H Angebote (ARD, ZDF, BR3) Platz zu machen.
BayernIm Bereich Würzburg werden in Vorbereitung der Inbetriebnahme am 29. Mai Arbeiten durchgeführt. Sie betreffen den Kanal 45 und finden am 17. (2 bis 5 Uhr) und am 18. Mai (2 bis 9 Uhr, mit kurzzeitigem Lasttest für den DVB-T Sender) statt.
Wegen einer Überprüfung des GfK-Zylinders wird der Sender Nürnberg/Fernsehturm heute zwischen 6.30 und 9 Uhr abgeschaltet.
Quellen: Presseinfo des Bayerischen Rundfunks vom 29.5.2006 / Newsletter des Projektbüros DVB-T Bayern vom 15.5.2006.
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15.5.2006 • Rhein-Main: ARD wechselt Kanal und bekommt Dolby-Sound
Hessen Im Rhein-Main-Gebiet tauschen ARD und HR zeitgleich mit dem DVB-T Start in Nordhessen ihre Sendekanäle. Ab 29. Mai werden DasErste, HR und Arte/1festival auf Kanal 57 ausgestrahlt. Auf Kanal 8 finden sich dann das Bayerische Fernsehen, Südwestfernsehen und Phoenix. Gleichzeitig werde dadurch der Empfang von Dolby Digital-Ton möglich, der künftig zu „ausgewählten Sendungen“ mit übertragen werden soll.
Für einen korrekten Empfang ist ein neuer Programmsuchlauf nötig. Bei einigen Geräten ist es ausreichend, nur die beiden genannten Kanäle neu zu programmieren.
Quelle: Presseinfo des HR vom 15.5.2006.
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15.5.2006 • ZDFmobil: 3sat wird ab 1.6. Vollprogramm, ZDFinfo entfällt
3SAT Ab Donnerstag, dem 1. Juni 2006, ist das Programm 3sat im ZDF Bouquet ZDFmobil in allen DVB-T Regionen rund um die Uhr zu empfangen. Die bisherige Teilung des Programmplatzes („Partagierung“) mit dem ZDFinfokanal (dann nur noch digital per Kabel oder Satellit empfangbar) wird aufgegeben. 3sat verbindet diese Ankündigung mit der Information, dass sich dadurch nichts an den Geräteeinstellungen ändere.
Der Entfall von ZDFinfokanal via DVB-T beruht, so das ZDF gegenüber dehnmedia, auf Absprachen mit der ARD. Beide Systeme verbreiten danach in allen DVB-T-Regionen je zwei Gemeinschaftsprogramme als Vollprogramme. Im ZDF-Bouqet sind das 3sat und der Kinderkanal, Phoenix und Arte bei der ARD.
Quelle: Presseinfo von 3sat vom 15.5.2006.
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15.5.2006 • RTL: Auch DVB-T bald nur noch „gegen Kohle“?
Euro-Münze Anke Schäferkordt, Chefin von RTL Deutschland, hat sich in einem Interview für die Verschlüsselung des Privatfernsehens ausgesprochen. „Auf diesem Wege erschließen wir neue Umsatzquellen, zumal der Werbemarkt nicht mehr so deutlich steigen wird“, erklärte Schäferkordt der Financial Times Deutschland (FTD). Kritik an der dadurch erwarteten Kostensteigerung für die Zuschauer, beispielsweise vom SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, findet Schäferkordt „befremdlich“. Sie forderte, auch DVB-T zum Pay-TV zu wandeln: „Einen von drei Verbreitungswegen unverschlüsselt zu lassen, halte ich für wenig konsequent.“ RTL will noch in diesem Jahr drei digitale Pay-TV Programme via Sat und Kabel starten.
Quelle: FTD am 15.5.2006 / Hintergrund Grundverschlüsselung.
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13.5.2006 • Frankreich: Nachbarschaftshilfe von TNT für Überallfernsehen?
Frankreich Deutsche Programme könnten mit DVB-T vom Departement Bas-Rhin aus in die Ortenau und Teile des Schwarzwaldes verbreitet werden. Das meldet der Nachrichtendienst Satnews mit Bezug auf die französische Zeitung „Dernières Nouvelles d'Alsace“ (11. Mai). Ob das tatsächlich geschieht, ist jedoch Spekulation. Zuvor muss die Internationale Funkverwaltungskonferenz dem zustimmen, der französischen Regulierung entsprochen und zwischen Netzbetreiber und Programmveranstaltern verhandelt werden.
Im Elsass (Wissembourg, Niederbronn-les-Bains) beginnen noch dieses Jahr Sendertests. Im Elsass und Mühlhausen (Department Haut-Rhin) sowie weiteren Departments im Osten Frankreichs soll das digitale Antennenfernsehen „TNT“ im März 2007 in Betrieb gehen.
Quelle: Meldung von Satnews vom 12.5.2006.
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12.5.2006 • LfM: Brücke zwischen DVB-H und DMB? DxB im Betriebstest
LFM-NRW Die NRW-Landesmedienanstalt kündigt einen „technischen Betriebsversuch zur Erprobung von DXB [Digital Extended Broadcasting]“ an. DXB nutzt das Internet-Protokoll, um eine gemeinsame technische Plattform für die konkurrierenden Handyfernseh-Standards DVB-H und DMB herzustellen.
Der Versuch soll Aufschluß über die Funktionsweise bei der Kombination von DMB und DAB und hybride Netze (Kombination von DAB, DVB-T, DVB-H, UMTS) geben. Im Ergebnis will man auch Erkenntnisse über Anforderungen an Endgeräte und die Nutzung und Handhabung von Speichermedien bekommen.
Das auf zwei Jahre geplante Projekt soll am 29. Mai mit einer Fachveranstaltung starten. Testsender könnten im September 2006 in Betrieb gehen.
Quelle: Presseinfo der LfM vom 12.5.2006 / Hintergrund über das Handy-Fernsehen.
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11.5.2006 • gfu: DVB-T Ausbau erreicht bis Jahresende 70 Prozent
gfu Bis Jahresende 2006 werde die Versorgung mit DVB-T von jetzt 49 auf 60 Millionen Deutsche (70 Prozent der Bevölkerung) ausgebaut. Dies teilt die Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu) mit. der Verband rechnet für dieses Jahr mit dem Verkauf weiterer 1,2 Millionen Receiver und TV-Geräte für das digitale Antennenfernsehen. Bis Ende 2005 seien 3,1 Millionen Geräte abgesetzt worden. DVB-T sei daher „eine positive Facette im gesamten Prozess der Digitalisierung von Technik und Medien in Deutschland“. Neben den Mai-Umstellungen nennt die gfu Termine am 19. September für Heide und Eiderstedt und am 30. November für Bayern (Sender Brotjacklriegel, Hohe-Linie, Hoher Bogen, Pfarrkirchen).
Quelle: Presseinfo der GFU vom 11.5.2006
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11.5.2006 • Mitte: „Mein Leipzig lob ich mir“
Mitteldeutschland Die DVB-T Geschäftsstelle nutzte öffentliche Infoaktivitäten über DVB-T anlässlich des Kongresses Medientreffpunkt Mitteldeutschland zum Eigenlob: Leipzig böte digitales Veranstaltungsfernsehen zur Fussball-WM, spielte Martin Deitenbeck, Geschäftsführer der Landesmedienanstalt SLM, auf die befristete Zulassung für „Leipzig Digital“ (Sendekosten zahlt die SLM) an.
Die Zahl verkaufter Empfangsgeräte werde „mit Sicherheit weitaus höher sein, als sie es noch bei der analogen Verbreitung über Antenne war“, orakelt Deitenbeck. Damit verbindet er die Hoffnung, dass sich auch Privatsender doch noch für DVB-T entscheiden. Die großen Privatsender hatten mehrfach, zuletzt in einem Spitzengespräch mit den Landesregierungen, ihre Weigerung bekräftigt. In den drei mitteldeutschen Bundesländern ist per Jahresende 2005 mit etwa 35.000 Antennenhaushalten zu rechnen.
Laut Andreas Vierling, Leiter des Lenkungsausschusses DVB-T Mitteldeutschland, soll DVB-T „auch über die Ballungsräume hinaus“ und „bis Ende 2008 in ganz Mitteldeutschland empfangbar“ sein. „In den nächsten Monaten werden wir einen genauen Zeitplan bekannt geben“, versprach Vierling.
Redaktionelle Anmerkung: Es handelt sich meines Wissens um den ersten Fall von DVB-T Werbeaktivitäten, die etwa ein halbes Jahr nach Sendestart stattfinden. Auch dass eine flächendeckende Verbreitung unterstellt wird, ist neu und dürfte auf andere Ansichten bei den hier nicht genannten ARD und ZDF stoßen, die aus Kostengründen selbst nur 90 Prozent der TV-Haushalte versorgen wollen. Das dass ausgerechnet in den schwierig zu versorgenden Mittelgebirgsregionen Mitteldeutschlands anders sein soll, ist nicht zu erwarten.
Quelle: Presseinfo der Geschäftsstelle DVB-T Mitteldeutschland vom 10.5.2006 / Hintergrund: DVB-T ohne Privat-TV.
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10.5.2006 • Am laufenden Band ...
Überallfernseh-Logo ... können Fernsehzuschauer erkennen, ob ihre Region noch vor Monatsende auf DVB-T umgestellt wird. Dieser Tage weisen dort Laufbänder im Fernsehbild darauf hin. Umgestellt wird am 17. Mai für Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen und die Vorderpfalz. Am 22. Mai folgen Ostfriesland, Stuttgart und Kaiserslautern, am 29. Mai Nordhessen, Bad Pyrmont, Göttingen, Holzminden, Stadthagen, Wuppertal, Ostwestfalen-Lippe und Würzburg/Unterfranken. In einigen Gebieten sind digitale Sender bereits im Testbetrieb. Die Umstellung erfolgt „hart“, nur der Stuttgarter Sender Frauenkopf arbeitet bis Juli sowohl analog als auch digital.
Weitere Informationen auf den Projektseiten.
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9.5.2006 • Handy-TV: BSkyB probierts mit Mediaflo
Nach Messe-Demonstrationen vor der US-Fachöffentlichkeit (mit Endgeräten vom DMB-Entwickler Samsung) will Qualcomm seine „MediaFlo“-Technik auch ausserhalb der USA platzieren. Der britische Pay-TV-Anbieter BSkyB will das neben DVB-H und DMB dritte Verfahren für Handy-Fernsehen einem technischen Test unterziehen. Dabei sollen ab dem Sommer 2006 zehn Kanäle für einen kleinen Teilnehmerkreis verbreitet werden. Mit der japanischen Telekomfirma KDDI bestehe ein Joint Venture um MediaFlo dort zu etablieren.
Quelle: Presseinfo von Qualcomm vom 9.5.2006 (in englischer Sprache).
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8.5.2006 • BaWü: Antennentest in Stuttgart
Baden-Württemberg Am Sender Stuttgart-Frauenkopf steht morgen (10 - 18h) und übermorgen (10 - 16h) ein Techniktest an. Dabei werden die Werte des Senders vom Hubschrauber aus gemessen und mit den Vorgaben verglichen. Da der Hubschraubereinsatz in geringer Höhe und nahe dem Sender erfolgt, ist mit Empfangsstörungen auch beim analogen TV zu rechnen. Die Messungen bereiten die Inbetriebnahme des DVB-T Senders vor, der Anfang April montiert wurden. Am 22. Mai wird die DVB-T Versorgung auf weitere fünf Millionen Haushalte ausgeweitet.
Quelle: Presseinfo von T-Systems 8.5.2006.
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8.5.2006 • ZDF: Vertrag über langfristige DVB-T-Ausstrahlung
ZDF Das ZDF unterzeichnete heute einen „Langfristvertrag“ mit T-Systems über die Verbreitung des DVB-T Paketes ZDFmobil. In dem Zusammenhang wurde die Zukunftssicherheit von DVB-T hervorgehoben sowie die Absicht der öffentlich-rechtlichen Anstalten, die Versorgung von heute 50 Milionen Zuschauern (ca. 60 Prozent) bis 2008 auf 90 Prozent der Bevölkerung auszubauen. Über die Strategie des ZDF für den weiteren Ausbau von DVB-T informiert ein Beitrag im ZDF-Jahrbuch 2005.
T-Systems betreibt derzeit 160 DVB-T-Sender sowie 800 analoge Grundnetz- und 6.430 TV-Füllsender.
Quelle: Presseinfo des ZDF vom 8.5.2006 (Homepage) / Presseinfo von T-Systems (pdf) vom 20.1.2006
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7.5.2006 • Niederlande: Terrestrik ab 30. Oktober nur digital
Niederlande Die Niederlande sind der erste europäische Staat, der die Umstellung auf DVB-T vollzieht: In der Nacht zum 30. Oktober 2006 soll die analog-terrestrische TV-Verbreitung beendet werden. Fernsehempfang per Antenne ist dann nur noch mit DVB-T-Geräten möglich. Nach Angaben der Regierung kostet die analoge TV-Ausstrahlung etwa 11 Millionen Euro pro Jahr. Doch nur noch 220.000 beziehen ihr Fernsehen auf diesem Weg (2002: 520.000 Haushalte). Die Programme Nederland 1,2 und 3 sind auch digital frei empfangbar. Seit dem 23. April 2003 bietet Digitenne Pay-TV über DVB-T an.
Quelle: Info der Regierung der Niederlande vom 28.4.2006 / Homepage von Digitenne (in holländischer Sprache).
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6.5.2006 • BaWü: Gericht gibt LfK in Sachen DMB recht
Baden-Württemberg Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat in einer Eilentscheidung (Az 1 K 1365/06) die Klage von Walk’n Watch gegen den Entscheid der Landesmedienanstalt LfK für den Konkurrenten MFD bei der Lizenzvergabe für DMB abgewiesen. Das Gericht bestätigte damit die Argumentation der LfK gegen den Widerspruch, der wesentlich Bezug auf die achtjährige Projektlaufzeit nahm. Für den LFK-Präsidenten Thomas Langheinrich hat die Entscheidung „Signalwirkung auch für die anderen laufenden Verfahren“ zu DMB in den anderen Bundesländern.
Nun sei der Weg für den vor Beginn der Fußball-WM geplanten Sendestart in Stuttgart frei. MFD müsse „in Kürze eine Entscheidung“ zum Sendestart treffen. Laut MFD will das Unternehmen „ab 31 Mai 2006 ... in ausgewählten WM Städten“ starten und seine Dienste bis Jahresende in 40 bis 45 Regionen anbieten. Auf der Homepage des Unternehmens heißt es weiter: „Die zum Start ausgestrahlten Mobile TV Programme werden u.a. in Zusammenarbeit mit dem ZDF, MTV, der ProSieben-Sat.1-Gruppe und namhaften TV-Produktionsgesellschaften erstellt. Zusätzlich ist der Empfang von diversen Hörfunkprogrammen in digitaler Qualität möglich.“ Laut LfK soll eine Monatsgebühr von 10 Euro erhoben werden.
Quelle: Presseinfo der LfK vom 5.5.2006 / Homepage der Firma MFD.
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6.5.2006 • „Einkaufsberater TV Geräte“ erschienen
Mehrere Industrieverbände haben einen „Pocket Guide Einkaufsberater TV Geräte“ veröffentlicht. Händler können die Printversion zur Auslage im Geschäft bestellen. Die 16seitige Broschüre kann auch per Internet auf den Rechner geladen werden. Das Heftchen fasst die wichtigsten Informationen über die unterschiedlichen Displaytypen, Bildformate, Empfangswege und die wichtigsten Anschlussmöglichkeiten zusammen.
Quelle: Presseinfo der Verbände vom 6.5.2006 / Download der Broschüre (pdf).
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6.5.2006 • Bayern: Infos zu DVB-T in Unterfranken - Laufbänder, Hotline
Bayern Zum Start von DVB-T im Raum Würzburg/Unterfranken beginnt ab der kommenden Woche eine Informationskampagne. Ob ein Haushalt von der Digitalisierung des Antennenempfangs betroffen ist, wird ab Montag (8. Mai) deutlich, wenn entsprechende Texteinblendungen in den Programmen DasErste und BayernFernsehen erscheinen. Auf den Projektwebseiten stehen weitere Unterlagen, auch für Handel und Antennenbau, ebenso wie eine Abfrage der Empfangssituation bereit. Ein Infotelefon ist unter 01805/310505 (12 ct/Min. aus dem bayerischen Festnetz) Montags bis Freitags von 9 bis 19 Uhr erreichbar.
Im Gegensatz zu dem erst im April 2006 erschienenen Flyer (pdf) des Bayerischen Rundfunks wird das in Rede stehende DVB-H Projekt des BR in den Unterlagen nun nicht mehr erwähnt.
Quelle: Presseinfo des Bayerischen Rundfunks vom 5.5.2006.
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4.5.2006 • Grundverschlüsselung: Frei empfangbares DVB-T in Gefahr?
Euro-Münze Die geplante Grundverschlüsselung von Privatprogrammen über Kabel und Satellit könnte auch den freien Empfang von DVB-T gefährden. So die Einschätzung einiger Medienpromis. „DVB-T ist in einer kritischen Phase“, zitiert dpa den MDR-Intendanten Udo Reiter. „Jemand, der daran denkt, für die Übertragung zu kassieren, hat an einem freien Empfang naturgemäß nicht viel Interesse,“ so Reiter mit Blick auf DVB-T, bei dem bisher von Grundverschlüsselung nicht die Rede ist. Kurt-Ulrich Mayer, Medienratspräsident der Sächsischen Landesmedienanstalt, stellt eher verhalten fest: „Ich habe den Eindruck, daß die Privaten ein neues Geschäftsmodell entwickeln mit einer Art Pay-TV.“ Dies ginge zu Lasten der Inhaltsvielfalt.
Quelle: dpa-Meldung, zitiert in Die Welt am 4.5.2006 / Hintergrund Grundverschlüsselung.
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3.5.2006 • Frankreich: TNT-Zuschauer sehen länger fern
Frankreich 6,1 Prozent der französischen TV-Haushalte (etwa 3,3 Mio. Zuschauer) nutzen das digitale Antennenfernsehen TNT, das im März 2005 an den Start ging. Die Statistiker des Instituts Médiamétrie stellten zugleich fest, dass TNT-Zuschauer 242 Minuten täglich - und damit 17 Minuten länger als der Durchschnitt - fernsehen. Gewinner bei der digitalen TV-Nutzung sind die kleinen Programme. Der Marktanteil der Großen (TF1, France 2, France 3, France 5, Arte, M6 und Pay-TV Canal+) liege daher nur bei 77 Prozent der TNT-Nutzer, insgesamt jedoch bei 87 Prozent.
Quelle: Presseinformation von Médiamétrie (in franz. Sprache).
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2.5.2006 • Sachsen: Erstes Privat-TV sendet bis 31. Juli mit DVB-T
Sachsen Am 1. Mai startete der Lokalsender Leipzig Fernsehen per DVB-T das Programm „Leipzig Digital“ auf dem Kanal 26. Es handelt sich, wie Ende März angekündigt, um ein bis zum 31. Juli befristetes Veranstaltungs-TV mit Sendungen rund um Fussball-WM und regionalen Sport. Die Verbreitung werde möglich, weil die Sächsische Landesmedienanstalt die Verbreitungskosten von etwa 70.000 Euro übernommen habe. „Für uns ist es ein erster Schritt in die, zur Zeit noch unbezahlbare, DVB-T – Übertragung, für die es in spätestens 4 Jahren keine Alternative mehr gibt“, so Geschäftsführer Detlef Stiemer. Es ist das erste Privatprogramm, dass in Mitteldeutschland zumindest zeitweise per DVB-T empfangbar ist.
Quelle: Presseinfo von Leipzig Fernsehen vom 28.4.2006 / Homepage Leipzig Digital.




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