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Nachrichten-Archiv Januar 2012






30.1.2012 • DVB-T: Netzbetreiber sieht Antenne weiter auf Erfolgskurs
Überallfernseh-Logo Netzbetreiber Media Broadcast sieht den Verbreitungsweg DVB-T weiter auf dem Erfolgsweg. Argumentiert wird mit den Aufschaltungen der letzten Monate in den Regionen Berlin, Hannover/Braunschweig und Rhein/Main. Zudem habe QVC als erster Privatsender die Verträge für seine bisher fünf Regionen verlängert. Wann der neue Kanal 56 für Hannover/Braunschweig (mit QVC, Anixe, BibelTV, HSE24) aufgeschaltet wird, ist der Presseinfo jedoch nicht zu entnehmen. Zugleich sei der Start von QVC „in weiteren geplanten Multiplexen und die Ausweitung des Angebotes auf multimediale Zusatzdienste fest geplant“. Das Potenzial von DVB-T werde auch mit hybriden Anwendungen kontinuierlich weiterentwickelt.
Quelle: Presseinfo von Media Broadcast vom 30.1. / Hintergrund: DVB-T - Regionen.
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29.1.2012 • Frequenzen: Killt die 2. Dividende das Antennenfernsehen? (1)
Überallfernseh-Logo ITU-Logo Die von der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) veranstaltete neue Wellenkonferenz (World Radio Communication Conference, WRC) wird offenbar zur Kampfarena zwischen den Telekoms und dem Rundfunk. Streitgegenstand ist eine zweite „Digitale Dividende“, die die Telekoms ab 2016 nutzen wollen. Sie wollen künftige Breitbanddienste wegen der guten Ausbreitungseigenschaften der Funksignale im Bereich unter einem Gigahertz ansiedeln, wo derzeit (790 bis 862 MHz) bereits LTE-Funkdienste aufgebaut werden. Nachdem dieser Bereich bereits dem Fernsehen und Veranstaltungsfunk weggenommen wurde, schielen die Telekoms auf den gesamten Rest des noch dem Fernsehen verbliebenen UHF-Bandes IV (470 bis 790 MHz, Kanäle 21 bis 60).
Der europäische Sender-Dachverband EBU konterte: Würde das Band IV dem Mobilfunk zugeschlagen, „werde die künftige Entwicklung digitaler, terrestrischer Rundfunkplattformen nachhaltig behindert“. Daher sollten sich die Telekoms mit Frequenzen zwischen 1 und 6 Gigahertz begnügen. Zu sichern seien auch Frequenzen für die Fernseh-Produktion, deren Bandbreitenbedarf durch HDTV steige. Ebenso sei die Störfreiheit der Rundfunk-Verbreitung zu gewährleisten, z.B. zwischen UKW und VHF, wo Luftverkehrs-Funkdienste angesiedelt werden sollen.
Der Griff der Telekoms nach dem Rest des UHF-Bandes ist sicher auch unter dem Aspekt zu sehen, dass diese verstärkt vom Transport von Fernsehinhalten profitieren wollen. Damit treten sie in direkte Konkurrenz zu DVB-T und DVB-T2.
Etwa 3.000 Delegierte aus aller Welt nehmen an der Konferenz in Genf teil, die bis zum 17. Februar angesetzt ist.
Quelle: Meldung von Heise vom 28.1. / Hintergrund: Digitale Dividende.
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27.1.2012 • Digitalradio: LM Saar schreibt für drei Programme aus
Digitalradio-Schriftzug Saarland Die Landesmedienanstalt Saarland hat eine Kapazität von 216 Capacity Units für landesweite Ausstrahlungen in DAB+ ausgeschrieben. Das reicht üblicherweise für drei Programme. Dafür steht der Kanal 9A zur Verfügung, dessen Nutzung sich die Privaten mit dem Saarländischen Rundfunk (sendet seit dem 3.1.) teilen werden. Die Lizenzierung soll nur bis Ende 2014 erfolgen, eine Verlängerung wird aber in Aussicht gestellt. Interessenten können sich bis zum 24. Februar bewerben.
Quelle: Presseinfo der LM Saar vom 27.1., Ausschreibung / Hintergrund: DAB+ in Saarland.
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26.1.2012 • DVB-T2: Verkauf explodiert weltweit bis 2015
DVB-T2 Logo (DVB Project) Der Absatz von DVB-T2-Geräten wird bis 2015 weltweit von 3,4 Mio. (2011) auf 64,7 Mio. Stück sprunghaft ansteigen. Der Verkaufsanteil von DVB-T Geräten bleibt 2012/2013 stabil und sinkt dann. 2015 werden mehr DVB-T2- als DVB-T- Geräte verkauft. Diese Einschätzung begründen die Analysten von Display Search mit den Entscheidungen Russlands, Indiens und weiterer Länder für einen Umstieg nach DVB-T2.
Bezüglich der Geräteausstattung stellt der vierteljährliche „TV Design and Features Report“ eine zunehmende regionale Differenzierung fest. So wird 3D mit knapp unter 20 Prozent der verkauften Geräte in Westeuropa und China überdurchschnittlich nachgefragt. Hingegen bestimmten in den USA zwar große Displays den Markt - jedoch mit geringerer Ausstattung und zu günstigen Preisen. In Nordamerika brach die 3D-Ausstattung vom 3. zum 4. Quartal 2011 von gut 10 auf etwa 7,5 Prozent ein. Auch in Japan sind nur etwa sieben Prozent der verkauften Fernseher stereoskopiefähig.
Quelle: Presseinfo von Displaysearch vom 28.12.2011.
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25.1.2012 • Hessen: Anixe mit HbbTV über DVB-T
HbbTV Hessen Im terrestrischen Kanal 52 für die Rhein/Main-Region hat Anixe jetzt seinen HbbTV-Dienst iTV News mit dem Sendesignal verkoppelt. Um das zu nutzen muss ein geeigneter Empfänger mit dem heimischen Webrouter verbunden werden.
Quelle: Meldung von Satellifax vom 25.1. / Hintergrund: DVB-T und HbbTV.
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25.1.2012 • Digitalradio: ERF-Sparte für Sachsen lizenziert
Digitalradio-Schriftzug Sachsen Vorherige Spekulationen wurden zumindest teilweise bestätigt: Die Medienanstalt SLM vergab eine sachsenweite Lizenz für das christliche Radioprogramm ERF - allerdings nur für eine der beiden Wellen (ERF Plus). Die SLM-Presseinfo stellt heraus, dass die Lizenzierung trotz der Präsenz im DAB+-„Bundesmux“ erfolge. Grund des Antrags bzw. der Lizenzierung „sind die bestehenden Versorgungslücken im DAB+-Netz Sachsen, insbesondere im Raum Chemnitz“, heißt es weiter.
Quelle: Presseinfo der SLM vom 24.1. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen.
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25.1.2012 • Digitalradio: Prognosetool wurde erweitert
Digitalradio-Schriftzug Das Empfangsprognose-Tool für den digitalen Hörfunk wurde laut Projektbüro Digitalradio grundlegend überarbeitet. Neu ist danach die Einbeziehung der landesweiten Netze und die Vorort-Anzeige der empfangbaren Programme. Dafür können nach Eingrenzung des Standorts Frequenzblöcke unterschieden werden. Später soll die Ausgabe in pdf-Dateien möglich sein, wobei die Empfangsprognose durch Infos zu Frequenzen, Programmangebot und Zusatzdiensten ergänzt wird.
Quelle: Presseinfo des Projektbüros Digitaler Rundfunk vom 24.1. / Hintergrund: DAB+.
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23.1.2012 • Kabel-TV: Unitymedia setzt Zeichen für Digitalisierung
Kabelanschluß Baden-Württemberg Die Übernahme des Kabelbetreibers Kabel BW durch Unitymedia wurde vom Bundeskartellamt mit der Auflage genehmigt, ab 2013 die Grundverschlüsselung Nordrhein-Westfalen von SDTV-Programmen in Hessen und NRW zu beenden. Die Codierung digitaler Programme und die dafür erhobenen Extragebühren behindern die Digitalisierung des Kabels. Daher fordert Andreas Fischer, Direktor der Niedersächsischen Hessen Landesmedienanstalt (NLM), auch Kabel Deutschland zum Verzicht auf. Das sei „ein zentraler Punkt, um die Kabelhaushalte in einer absehbaren Zeit – in zwei bis drei Jahren – komplett zu digitalisieren“, so Fischer gegenüber Infosat.
Bei der KDG liege die Reichweite digitaler SD-Programme zwar bei 42,5 Prozent. Laut Fischer verfüge aber nicht einmal jeder vierte KDG-Kunde über eine aktivierte Smartcard - obwohl KDG das bereits seit sechs Jahren anbietet. Desweiteren kritisiert Fischer die Kopplung des Zugangs zu digitalen SD-Programmen mit einem Pay-TV-Paket. Das sei zwar in den ersten beiden Monaten kostenlos. Das „Pay-TV-Paket, das unter normalen Umständen vielleicht gar nicht gebucht würde“, müsse aber rechtzeitig extra gekündigt werden.
Die Ausführungen Fischers verdeutlichen, wie dieses Geschäftsmodell aufgrund der Extrakosten für digitale Programme (zusätzlich zum Anschluß und den gleichen analogen Sendern) die Digitalisierung im Kabel bremst. Dass Unitymedia auf die Grundverschlüsselung verzichtet, könnte zumindest in deren Einzugsbereich - nach DVB-T und dem bevorstehenden Analog-Aus bei der Sat-Verbreitung - Fortschritte der Kabel-Digitalisierung anstoßen.
Quelle: Interview mit Infosat vom 23.1.
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19.1.2012 • Berlin: Nun auch HR3 terrestrisch in der Hauptstadt
Überallfernseh-Logo Berlin Das Dritte Programm des Hessischen Rundfunks belegt den bisher freien vierten Programmplatz im Berliner DVB-T Kanal 47 neben Arte, NDR und MDR. Die Aufschaltung sei am 12. Januar erfolgt, meldet die DVB-T Internetseite der MABB.
Quelle: MABB / Hintergrund: DVB-T in Berlin.
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19.1.2012 • Rundfunkbeitrag: KEF lässt es bei 17,98 Euro bleiben - Details
Euro-Münze KEF-Logo Zur TV-Verbreitung macht die KEF in ihrem 18. Bericht einige interessante Aussagen, die auf künftige Entwicklungen bei der TV-Verbreitung deuten. Unter dem Strich wurden - trotz Mehrausgaben für IPTV- und Sat-HDTV - seit der Berichtsperiode 2003 bis 2006 die Kosten um 24,7 Prozent auf 1,86 Mrd. Euro in den Vierjahreszyklen reduziert. Die KEF bestätigt den Anstalten „mutige Entscheidungen“ bezüglich des Digitalumstiegs von Antenne und Satellit. Das „sind Maßnahmen, die es in vergleichbarer Form in der Vergangenheit noch nie gab. Die Beendigung einer technisch überholten und teuren Form der Programmverbreitung zu Gunsten einer innovativen und kostengünstigeren Form ist in der Geschichte des Mediums Rundfunk absolutes Neuland“.
1"Sat-Schüssel" Die Kommission will den Trend fortschreiben und fordert die Einstellung der SDTV-Verbreitung via Satellit nach zehnjährigem Simulcast - also bis Ende 2019 bei ARD und ZDF, bei Arte schon Ende 2018. Die ARD spart bei Analogsat zunächst 39,5 Mio. Euro (vgl. zu 2009). Die Sat-Kosten der ARD sinken von 63,4 Mio. Euro (2009) auf 51,3 Mio. Euro (2016). Dann entfallen davon 26,6 Mio. Euro auf SDTV. Das ZDF reduziert seine Kosten wegen des Analog-Endes zunächst um jährlich 8,6 bis 7 Mio. Euro (2009, 2012). Wurden für Digitalsat 2009 11 Mio. Euro ausgegeben, so sollen des steigenden HDTV-Anteils 2016 etwa 19,4 Mio. Euro anfallen (darunter: SDTV mit 7,8 Mio. Euro).
Kabelanschluß Zur Kabelverbreitung nimmt die KEF den Wunsch der Anstalten als realisiert, die Zahlungen an die Kabelnetzer einzustellen. Diese belaufen sich sich 2012 auf 45,3 Mio. Euro bei der ARD, beim ZDF sind es 10 Mio. Euro und bei Arte 3,6 Mio. Euro. Das dürfte im Erfolgsfall also jährlich knapp 59 Mio. Euro an Einsparungen bringen. Wie die Kabelnetzer darauf reagieren, die seit den 80er Jahren sowohl bei den Programmlieferanten als auch bei ihren Zuschauern abkassieren, wird man sehen.
Überallfernseh-Logo Die Antenne ist immer noch der teuerste Verbreitungsweg. Dafür wird die ARD ab 2013 jährlich gut 64 Mio. Euro, das ZDF knapp 55 Mio. Euro, aufwenden. Dabei, hebt die KEF hervor, ist zu berücksichtigen, dass das terrestrische Programmangebot dank DVB-T erheblich erweitert wurde.
DVB-T2 Logo (DVB Project) Keine Erwähnung findet im KEF-Bericht eine künftige HDTV-Verbreitung via Antenne mit DVB-T2. Entwicklungsprojekte für die Vorbereitung eines Starts wurden von ARD und ZDF nicht angemeldet. Beide Anstalten rechnen zur Zeit offenbar nicht damit, dass DVB-T2 vor Ende 2016 in Deutschland eingeführt werden könnte.
Quellen: 18. KEF-Bericht vom 17.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag ab 2013.
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18.1.2012 • Digitalradio: ERF-Sparten auch für Sachsen?
Digitalradio-Schriftzug Sachsen Eine landesweite Lizenzierung für die christlichen Spartenradios ERF Plus und ERF Pop könnte nach Thüringen auch für Sachsen bevorstehen. Laut Radiowoche-Blog wolle das die Medienanstalt SLM demnächst beschließen.
Durch die Abschaltung auf Mittelwelle sei eine Versorgungslücke entstanden, die nun mit DAB gefüllt werden soll. ERF Plus ist zwar im DAB+-„Bundesmux“ vertreten, der in Sachsen zur Zeit nur für Dresden und Leipzig verbreitet wird. Die Ausstrahlung in dem bisher von MDR und D-Radio besetzten Kanal 12A würde das Empfangsgebiet um Chemnitz und weitere fünf Regionen erweitern - eine Zwischenlösung, weil mit dem weiteren Ausbau des „Bundesmux“ in Sachsen wie auch in Thüringen zeitnah nicht zu rechnen ist.
Quelle: Meldung von radiowoche.de (Facebook) / Hintergrund: DAB+ in Sachsen.
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18.1.2012 • Rundfunkbeitrag: KEF lässt es bei 17,98 Euro bleiben - Echo
Euro-Münze ARD Logo Die ARD sieht sich „mit ihrer moderaten Finanzbedarfsanmeldung“ auf der richtigen Seite der Kostenentwicklung. Die KEF habe den Anstalten ab 2013 weitere Sparanstrengungen von rund 1 Mrd. Euro bescheinigt. Die Ausgaben der ARD steigerten sich zwischen 2009 und 2016 nur um jährlich 0,7 Prozent und liegen damit „deutlich unter der Inflationsrate“.
VPRT Vordergründig zufrieden gibt sich auch der Privatfunkverband VPRT. Die KEF sei „ganz kräftig auf die Gebührenbremse getreten“, wird mit Genugtuung in einer ersten Stellungnahme vermerkt. Wo der Verband weiteres Potenzial bei der Wegregulierung der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz sieht, wird indirekt deutlich gemacht: „Unabhängig von allen Kürzungen verbleiben unter dem Strich gerade in den Bereichen HDTV, Digitalkanäle und DAB+ insgesamt beachtliche Gebührenmittel in dreistelliger Millionenhöhe.“ Die Darstellung des VPRT, dass die KEF von den Anmeldungen der Anstalten nur 22 (ARD) bzw. 14 Prozent (ZDF) anerkannt habe, ist allerdings nicht nachvollziehbar.
Quelle: Presseeinfo von ARD und VPRT vom 17.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag ab 2013.
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18.1.2012 • Analog-Sat: Ausstieg geht in die heiße Phase
1"Sat-Schüssel" In rund 100 Tagen - am 30. April - verabschieden sich die deutschen Programme von der analogen TV-Verbreitung via Sat. Eine weitere Aktionswoche der klardigital-Kampagne (Sender, Netzbetreiber, Medienanstalten) soll darauf aufmerksam machen, dass betroffene Haushalte dann ihre gewohnten Programme nur mit digitaler Empfangstechnik sehen können. Über Analogsat werden diese Haushalte durch Laufbänder und Hinweis-Einblendungen in den Programmen über die Notwendigkeit des Umstiegs informiert. Ausserdem gibt es Werbespots und redaktionelle Beiträge in TV und Radio.
Noch im Sommer war mit 2 Mio. Umstiegshaushalten gerechnet worden. Im vierten Quartal 2011 waren laut AGF knapp 2 Mio. TV-Haushalte vom analogen auf den digitalen Empfang gewechselt; jetzt empfangen fast 21 Mio. der 36 Mio. TV-Haushalte digital. Diese Zahlen schließen zwar das Kabel ein. Einiges deutet aber daraufhin, dass die Zahl der analogen Sat-Haushalte seither erheblich gesunken ist.
Quelle: Presseinfo von klardigital vom 18.1.
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17.1.2012 • Rundfunkbeitrag: KEF lässt es bei 17,98 Euro bleiben
Euro-Münze KEF-Logo Die KEF will den künftigen Rundfunkbeitrag auf dem aktuellen Gebührenniveau halten. Das ist Kern des 18. KEF-Berichts, der heute veröffentlicht wurde. Damit folgt die KEF der im neuen Rundfunkstaatsvertrag von den Bundesländern intendierten Höhe des Monatsbeitrags. Es bleibt zumindest bis Ende 2014 bei den monatlich 17,98 Euro.
Die von der KEF überarbeiteten Budgetplanungen der ARD-Anstalten, des ZDF, Arte und des D-Radios schließen mit einer Unterdeckung von 304 Mio. Euro (etwa 1 Prozent der Monatsgebühr, entspricht 18,35 Cent pro Monat). Die Anstalten kalkulierten ursprünglich einen Fehlbedarf von rund 1,43 Mrd. Euro. Dieser wird reduziert, weil die KEF mit um 581 Mio. Euro höheren Einnahmen rechnet. Zudem „korrigierte“ die KEF auf der Ausgabenseite um 544 Mio. nach unten.
Gleichwohl belässt es die KEF bei den 17,98 Euro monatlich: „Weil die Chancen und Risiken des 2013 anstehenden Modellwechsels nicht zuverlässig abzuschätzen sind, hat die Kommission davon abgesehen, eine Anpassung des Beitrags im Vergleich zur bisherigen Gebühr vorzuschlagen“, heißt es in einer Mitteilung. Wenn der nächste KEF-Bericht gravierende Änderungen aufgrund des neuen Finanzierungsmodells feststellt, könnte der Monatsbeitrag ab 2015 neu festgesetzt werden - wenn die Bundesländer mit einem neuen KEF-Vorschlag mitziehen.
Den Rotstift an den Planungen der Anstalten hat die KEF u.a. beim Digitalradio angesetzt. Dort wurden dem D-Radio 13 Mio. Euro gestrichen. Für die ARD bleiben aber noch 35, für D-Radio 34 Mio. Euro zwischen 2013 und 2016. Die KEF sieht DAB+ weiter, wie zuvor DAB (alt), weiterhin als „Entwicklungsprojekt“ und mit einem Fragezeichen. Sie will daher die Freigabe der ab 2015 vorgesehenen Mittel „von einem nachweisbaren Erfolg der Einführung abhängig“ machen. Das nur per DAB+ verfügbare D-Radio Wissen wird zum Teil durch nicht verbrauchte Plan-Mittel aus dem Projekt Mobile Broadcast finanziert.
D-Radio und einige ARD-Anstalten wurden aufgefordert, ihre Programme auf Mittel- und Langwelle zu beenden. Das soll Einsparungen von 79 Mio. Euro bringen. Der HR, RB, der RBB und zuletzt der SWR haben diesen Schritt bereits vollzogen.
Bei der Programmverbreitung sieht die KEF sinkende Kosten - innerhalb von acht Jahren konnten diese Ausgaben um 24,7 Prozent auf 1,86 Mrd. Euro jährlich reduziert werden. Dazu trage die TV-Digitalisierung, insbesondere DVB-T, und der ab 30. April wirksame Ausstieg aus der analogen Sat-Verbreitung bei. Weitere Einsparungen könnte der angestrebten Wegfall von Kabel-Einspeisegebühren bringen.
Quellen: Presseeinfos der KEF vom 17.1. / Hintergrund: Rundfunkbeitrag ab 2013.
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14.1.2012 • Digitalradio: Antenne Bayern kündigt Programmstart an (2)
Digitalradio-Schriftzug Bayern Die jüngste Ankündigung zum DAB+-Einstieg von Antenne Bayern wird konkret. Laut Radiowoche sollen der Wortsender Antenne Bayern Info und die Hitparadenwelle Antenne Bayern Top40 am kommenden Dienstag (17.1.) im landesweiten DAB+-Kanal auf Sendung gehen. Auch Rockantenne wechselt am 17.1. nach DAB+, während das Hauptprogramm des Anbieters diesen Schritt erst im 3. Quartal vollzieht.
Quelle: Meldung von radiowoche.de vom 13.1. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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13.1.2012 • Digitalradio: „Bundesmux“ steigt bis Ende Februar auf K 5C um
Digitalradio-Schriftzug Der nationale DAB+-Multiplex wechselt kurzfristig komplett auf den Kanal 5C. „Die Sender, die noch nicht auf Kanal 5C senden, also in Baden-Württemberg, im Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen, werden bis Ende Februar auf diesen Kanal umgestellt“, bestätigte ein Sprecher des Netzbetreibers Media Broadcast gegenüber dxaktuell.de.
Der Frequenzwechsel ist notwendig, weil der „Bundesmux“ auf seinem Kanal 5A in einigen Gebieten den analogen Funk von Sicherheits- und Hilfsdiensten beeinträchtigt. So musste der Sendebetrieb Anfang September 2011 während einer polizeilichen „Großlage“ in Dortmund zeitweise eingestellt werden. Danach begannen Verhandlungen mit den Nachbarländern, um einen Neuabgleich der Frequenznutzung für den Kanal 5C zu erreichen. Nach dem Wechsel der letzten 5A-Sendegebiete ist der „Bundesmux“ bundesweit einheitlich auf Kanal 5C zu empfangen, so dass z.B. während der Autofahrt ein Frequenzwechsel entfällt.
Update: Nach weiteren Meldungen wird der im Dezember aufgeschaltete Sender in Daun/Eifel erst im Frühjahr auf den Kanal 5C wechseln und dann mit erhöhter Leistung abstrahlen.
Quelle: Meldung von dxaktuell.de vom 11.1. / Hintergrund: DAB+ Bundesmux.
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13.1.2012 • Frankreich: 34 Bewerber für 6 HDTV-Plätze
Frankreich DVB-T HDTV Logo Frankreich Bei der französischen Medienbehörde CSA sind 34 Bewerbungen um sechs Sendeplätze in zwei geplanten terrestrischen HDTV-Abdeckungen eingegangen. Mux 7 und 8 waren im Oktober für die „Norm DVB-T MPEG-4“ ausgeschrieben worden. Unter den Bewerbern sind die Senderfamilien M6 (RTL-Gruppe), TF1 und NRJ mit je drei Programmen. Auf eine Anhörung der Bewerber im März soll die Lizenzierung im Mai folgen, Sendebeginn soll 2014 sein.
Der Analog-Digitalumstieg wurde in Frankreich Ende November 2011 abgeschlossen. Die Antenne ist mit mehr als 60 Prozent Marktanteil mit Abstand der wichtigste Verbreitungsweg im Nachbarland.
Quellen: CSA-Presseinfos zur Ausschreibung (18.10.2011), Bewerbungen (12.1.) / Hintergrund: DVB-T in Frankreich.
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11.1.2012 • DVB-T: Center.TV sendet lokal in Bremen
Überallfernseh-Logo Bremen Seit einigen Tagen kann in Bremen und Bremerhaven Center.TV per DVB-T empfangen werden. Der Regionalsender ist nach Angaben der zuständigen Medienanstalt BreMa zwischen 17 und 22 Uhr auf dem Programmplatz von QVC im 3. Privatmultiplex (Kanal 45 von Bremen-Walle und Schiffdorf) zu sehen.
Quellen: Meldung der BreMa vom 9.1. / Hintergrund: DVB-T in Bremen.
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11.1.2012 • AGF: Wieder Sprung bei der Digitalisierung
Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung Knapp eine Mio. TV-Haushalte sind im Dezember 2011 auf den digitalen Empfang umgestiegen. Die AG Fernsehforschung meldet zum Jahreswechsel 20,93 Mio. Digitalhaushalte (Vormonat: 19,96 Mio.). Das entspricht einem Digitalanteil von 58,1 (Vormonat 55,7; +2,4) Prozent.
Zum Jahreswechsel 2010/2011 war der Digitalisierungsgrad mit 47,8 Prozent angegeben worden. Im Laufe des Jahres sind also knapp 3,8 Mio. Haushalte umgestiegen. Der Wert stieg im vierten Quartal 2011 besonders kräftig. Allein im Dezember entschieden sich etwa jeder vierte Umsteiger zu diesem Schritt.
Obwohl die AGF-Statistik nicht nach Verbreitungswegen aufschlüsselt kann davon ausgegangen werden, dass der Umstieg zur Zeit durch die Ankündigung der Analogsat-Abschaltung Ende April angetrieben wird. Die Akteure der „Klardigital“-Kampagne hatten Ende November 2011 noch mit etwa 2 Mio. Analogsat-Haushalten gerechnet. Diese Zahl dürfte nun um Einiges reduziert sein. Sorgen machen nach wie vor aber Krankenhäuser und Hotels. Es besteht die Gefahr, dass digitale Signale in deren TV-Netzen aus Kostengründen reanalogisiert werden, so dass u.a. der Vorteil des HDTV-Empfangs konterkariert wird.
Quelle: Statistik der AGF vom 1.1.
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10.1.2012 • Digitalradio: NDR schaltet neue Wellen auf
Digitalradio-Schriftzug NDR Logo Der NDR hat die Stationen NDR Musik Plus, NDR 4 und NDR Traffic in seinen DAB+-Mux aufgenommen. Es handelt sich offenbar um einen Testbetrieb, der einer offiziellen „Anforderung“ für die Programme vorausgeht. Dazu müssen die für das NDR-Verbreitungsgebiet zuständigen Bundesländer Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern erst einen gesonderten „Digitalradio-Staatsvertrag“ abschließen, dessen Inkrafttreten für den 1. Juli vorgesehen ist.
Möglicherweise werden die Wellen dann umgetauft. Aus dem Arbeitstitel NDR Musik Plus (laut Staatsvertrags-Entwurf ein „ergänzendes Musikprogramm sowie musikjpournalistische Beiträge mit Bezug zu Norddeutschland“) könnte NDR Blue werden. NDR 4 lief bisher wohl unter dem Arbeitstitel NDR Info Spezial („Liveübertragungen von Veranstaltungen, Seewetterberichte sowie Sendungen für Menschen mit Migrationshintergrund“); NDR Traffic ist ein Verkehrsfunkkanal.
Schon im Vorfeld hatte der Privatradio-Verband APR die neuen Programme als Verstoß gegen den Rundfunk-Staatsvertrag aller Bundesländer kritisiert. Der eigentlich mit dem NDR-Start auf DAB+ am 22.11.2011 geplante Launch der neuen Programme wurde verschoben.
Quellen: Meldung von Satellifax vom 9.1., Wortlaut / Hintergrund: DAB+ in den Bundesländern.
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8.1.2012 • Digitalradio: Ab Montag SWR Info statt cont.ra und mehr
Digitalradio-Schriftzug Baden-Württemberg Der SWR ersetzt seine Radiowelle cont.ra ab Montag (9.1.) durch SWR Info. Der Kanal bietet ausschließlich Wortbeiträge: Ab 6.00 Uhr einen Rheinland-Pfalz Nachrichtenblock im Viertelstundentakt, um 20 Uhr wird der Ton der ARD-Tagesschau und ab 23 Uhr die ARD-Infonacht übernommen. Übertragen werden auch Parlamentsdebatten, Sportereignisse und Gottesdienste. Mit dem Konzpet holt der SWR, so Senderchef Martin Landwehr, einen Rückstand gegenüber anderen Bundesländern auf, wo es schon seit Jahren Info-Wellen gibt.
SWR Info kommt (vorerst noch in DAB alt, wie auch SWR1) über DAB+ sowie im Internet; auf UKW 91,5 ist die neue Welle nur im Raum Stuttgart zu hören. Eine weiträumigere oder gar flächendeckende UKW-Verbreitung scheitere laut Landwehr an fehlenden Frequenzen.
Der SWR koppelt die Aufschaltung des neuen Programms mit dem offiziellen Start seiner DAB+-Angebote. Beginnend am 12. Januar werden in Baden-Württemberg gehen in Verbindung mit einem Kanalwechsel weitere Sendestandorte in Betrieb. Längs der Hauptverkehrsachsen und in den Ballungsgebieten sollen nach früheren Ankündigungen 75 Prozent der Bevölkerung mobil und über 50 Prozent indoor versorgt werden.
Die Multiplexe in beiden Bundesländern werden gemeinsam mit privaten Anbietern genutzt. Über die Bewerbungen privater Radios in Baden-Württemberg wird im März entschieden. Auch für Rheinland-Pfalz steht die Zulassung von Privatradios noch aus.
Quellen: Interview Landwehr mit DF vom 8.1., SWR-Presseinfo vom 9.12. / Hintergrund: DAB+ in Ba-Wü, Rheinl.-Pfalz.
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5.1.2012 • Hessen: Aufschaltungen bei DVB-T, Ankündigung für DAB+
Überallfernseh-Logo Hessen Seit heute senden AnixeTV (12 bis 20 Uhr) und iMusic1 (20 bis 12 Uhr) in der Rhein/Main-Region. Die Aufschaltung erfolgt als Ersatz für BibelTV im Kanal 52. Beide Programme sind schon in Berlin in der Luft; Anixe wird demnächst auch im Ballungsraum Hannover/Braunschweig auf Sendung gehen.
Digitalradio-Schriftzug Eine Ankündigung betrifft DAB+. Dafür wird der Sendebeginn des Kinderradios Teddy (noch ohne Termin) in Aussicht gestellt.
Quelle: Meldung von DF vom 5.1. / Hintergrund: DVB-T und DAB+ in Hessen.
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3.1.2012 • Digitalradio: Antenne Bayern kündigt Programmstart an (1)
Digitalradio-Schriftzug Bayern Der private Veranstalter Antenne Bayern will laut Geschäftsführerin Valerie Weber noch „zu Beginn des neuen Jahres“ mit einem „reinen Info-Programm“ und einem „Top40-Musikkanal“ in DAB+ auf Sendung gehen.
Beide Programme, ebenso wie MegaRadio (Bayern), rt.1 in the mix und Absolut Relax wurden im Oktober für den landesweit konzipierten Kanal 12D auf acht Jahre lizenziert, der Sendestart wurde für Januar 2012 angekündigt.
Quelle: Meldung von journalist.de vom 2.1. / Hintergrund: DAB+ in Bayern.
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3.1.2012 • Digitalradio: SR mit neuem Kanal im Testbetrieb
Digitalradio-Schriftzug Saarland Der Saarländische Rundfunk hat testweise den für DAB+ koordinierten Kanal 9A in Betrieb genommen. Von den fünf Programmen werden allerdings zunächst nur Antenne Saar und UnserDing in DAB+ ausgestrahlt. Später sind Zusatzdienste vorgesehen. Der Sendebetrieb gemeinsam mit dem privaten Radio Salu im Kabal 8B wird fortgesetzt.
Quelle: Satellifax vom 3.1. / Hintergrund: DAB+ im Saarland.
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2.1.2012 • Digitalradio: Private Regionalfenster für Sachsen-Anhalt?
Digitalradio-Schriftzug Sachsen-Anhalt Im Radio-Wettbewerb der Privaten und des MDR könnten die Privaten perspektivisch mit der Regionalisierung ihrer DAB/DAB+-Wellen nachziehen. Dafür biete DAB+ bessere Möglichkeiten als UKW. Das Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk zitiert dazu Vertreter von Funkhaus Halle (89,0 RTL, Radio Brocken) und Radio SAW. Für Funkhaus Halle könnte der DAB+-Start in Magdeburg den Einstieg in eine Regionalisierung für Halle und Magdeburg bringen. Radio SAW will sich nicht auf einen Zeitpunkt festlegen. In der Regionalisierung werden nicht nur unmittelbare Wettbewerbsvorteile gesehen; auch lokale Werbung (bei Radio Brocken über UKW in fünf Gebieten) könnte für die Werbewirtschaft aufgrund günstiger Kosten bei einer genaueren Erreichbarkeit der Zielgruppen attraktiv sein.
Sachsen-Anhalt ist derzeit das einzige mitteldeutsche Bundesland, in dem Landes-Privatradios in DAB+ verbreitet werden.
Quelle: Meinungsbarometer 12/12. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt.
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2.1.2012 • Digitalradio: Mobildienst Arvid wird eingestellt
Digitalradio-Schriftzug Sachsen-Anhalt Der in Sachsen-Anhalt mit DAB (alt) verbundene Verkehrsinfo-Dienst Arvid wird nach 10 Jahren eingestellt. Verkehrsnachrichten werden künftig mittels TPEG verbreitet. Diese Ankündigung verbindet das Projektbüro Digitaler Rundfunk mit der Info, dass das landesweit geplante und der nationale DAB+-Multiplex im Laufe des Jahres auch in Magdeburg ausgestrahlt werden.
Bei Arvid hatte eine virtuelle Ansagerin über Staus, Verkehrslage und Blitzer informiert. Das sei nun durch dynamische Navigationsfunktionen überholt. An dem Dienst waren die Landesmeldestelle von Sachsen-Anhalt, Radio SAW und Radio Brocken beteiligt.
Quelle: Info des Projektbüros vom 31.12. / Hintergrund: DAB+ in Sachsen-Anhalt.
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1.1.2012 • Stereoskopie: Canal+ kippt 3D-Kanal
3D-Brille (XpanD) Frankreich Das französische Bezahlfernsehen Canal+ - einer der 3D-Pioniere - zieht den Stereoskopie-Stecker. Der Kanal soll, nachdem sich dafür bislang nur 30.000 Abonennten fanden, am 18. Januar eingestellt werden. Dies meldet ein Fachdienst unter Bezug auf französische Medien. Laut einem Sprecher von Canal+ geschieht das aufgrund einer zu geringen Endgerätebasis. Allerdings könnten, tröstet eine andere Unternehmensquelle, 3D-Übertragungen später noch einmal ins Angebot kommen.
Auf dem als Testkanal geführten Angebot, gekoppelt mit einer speziellen Settopbox, gab es monatlich je einen 3D-Film und ein Liveereignis - zum Teil aus Spanien oder England kommend.
Quellen: Meldungen von Advanced Television vom 29.12., DF vom 1.1. / Hintergrund: DAB+ Stereoskopie-TV.
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1.1.2012 • Digitalradio: Anmeldungen für den Ausbau des „Bundesmux“
Digitalradio-Schriftzug Nach der Aufschaltung des „Bundesmux“ in Schwerin und der Eifel im Dezember werden frühere Spekulationen über den weiteren Ausbau bestätigt. Geplant sind die Komplettierung der Versorgung längs der A1 (Osnabrück, 5 kW) und der A2 (Bielefeld 6,3 kW, Braunschweig 10 kW, Drachenberg 2 kW, Magdeburg 10 kW). Damit werde die Strecke von Berlin bis in die Rhein/Ruhr-Region bzw. nach Bremen durchgehend versorgt.
Auch längs der A4 zwischen Hannover und Rhein/Main sollen Lücken mit den neuen Standorten Gießen-Dünsberg (4 kW), Fulda (4 kW), Kassel-Habichtswald (4 kW), Göttingen (5 kW) und Hildesheim-Sibbesse (2 kW) geschlossen werden. Der Standort Koblenz (10 kW) soll den Bereich zwischen Rhein/Ruhr und Rhein/Main versorgen.
Unter Berufung auf eine Veröffentlichung der Bundesnetzagentur wird weiter gemeldet, die Arbeiten an den Sendeanlagen könnten im Januar, der Betrieb ab Ostern beginnen.
Denkbar, so der Bericht, seien „laut Insidern“ noch in 2012 weitere Lückenschließungen längs wichtiger Autobahnen: Genannt werden Ulm, Aalen, Würzburg (alle A7), Waldenburg (A6 und A7), Bornberg (A6), Inselsberg, Gera, Chemnitz (A4), Ochsenkopf und Wittenberg (A9). Bis 2014/2015 ist der Ausbau des Netzes auf insgesamt 110 Standorte geplant.
Quelle: Meldung von Satellifax vom 27.12. / Hintergrund: DAB+ Bundesmux.
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1.1.2012 • Digital-TV: Private schalten Analog-Sat ab
Sat-Schüssel Im Vorfeld des Umstiegs der deutschen TV-Sender von der analogen auf die digitale Verbreitung via Sat am 30. April 2012 sind Dmax, Viva und Comedy Central bereits ab heute via Sat nur noch digital zu empfangen. Sie geben unvorbereiteten Zuschauern einen Vorgeschmack auf schwarze Bildschirme ab dem 1. Mai 2012.
Noch sollen bis zu 2 Mio. private Haushalte vor der Notwendigkeit stehen, rechtzeitig ein DVB-S bzw. DVB-S2 Empfangsgerät, teilweise auch einen Universal-LNB, zu erwerben. Noch prekärer scheint sich der Umstieg für Unternehmen mit analogsatgespeisten TV-Verteilanlagen (z.B. Krankenhäuser und Hotels) zu gestalten.
ARD und ZDF wollen frei werdende Kapazitäten und Mittel nutzen, um ab dem 1. Mai 2012 zehn Programme zusätzlich in HDTV anzubieten. Es handelt sich um die Dritten von NDR, WDR, SWR und BR, um die ZDF-Sparten Info, Kultur und Neo sowie die Gemeinschaftsprogramme Phoenix, KiKa und 3Sat. Spätestens 2014 gibt es die restlichen Dritten und ARD-Spartenkanäle in HDTV.
Bei der kostenpflichtigen Astra-Plattform HD+ für private HDTV-Programme wird der Einstieg von Super RTL für 2012 angekündigt. Offen ist, ob weitere Programme dazukommen.
Quellen: Meldung von DF vom 22.12.



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