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Aus der Geschichte des Rundfunks (2007 - 2009)

Abreisskalender
FŘr den Zeitraum von 2007 bis 2009 wurden 71 von insgesamt 730 Ereignissen aus der Geschichte von fernsehen und Radio und zu verwandten Themen ausgewńhlt. Die letzte ─nderung erfolgte am 27.06.2022.


Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene BroschŘre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft fŘr Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus eigenem Archiv. Aktualitńten werden unregelmń▀ig eingearbeitet. Die ▄bersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollstńndigkeit.

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1.2007Die Landesmedienanstalten verst├Ąndigen sich auf gemeinsame Eckpunkte zur bundesweiten Einf├╝hrung des Mobil-Fernsehens mit DVB-H-Technik.
3.2007Per DVB-T k├Ânnen ├Âffentlich-rechtliche Programme nun auch in der L├╝neburger Heide und im Wendland empfangen werden.
F├╝r Leipzig wird eine regionale Kette von Lowpowersendern ins Gespr├Ąch gebracht, um privaten Lokalsendern eine wirtschaftlich tragf├Ąhige DVB-T Verbreitung zu erm├Âglichen.
3.2007Die Landesmedienanstalten beginnen die Ausschreibungen f├╝r ein gemeinsames bundesweites DVB-H Projekt, das Anfang 2008 den Sendebetrieb beginnen k├Ânnte. EU-Kommisarin Viviane Reding will DVB-H forcieren. In Albanien beginnt ein DVB-H Regelbetrieb.
3.2007Die Landesmedienanstalten Hamburg (HAM) und Schleswig-Holsteins (ULR) werden zur Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) zusammengef├╝hrt.
3.2007Gro├čbritannien, das 1998 als erstes Land DVB-T einf├╝hrte, k├╝ndigt erste Analog-Abschaltungen an. Der Umstieg soll bis Ende 2012 dauern.
4.200729 Firmen haben sich f├╝r den Betrieb der Plattform oder die Ausstrahlung ihrer Programme ├╝ber DVB-H beworben.
4.2007ARD und ZDF k├╝ndigen den HDTV-Einstieg via Sat ab 2010 an.
5.2007Das Bundesverfassungsgericht pr├╝ft auf Antrag der Anstalten die Rechtm├Ąssigkeit der Reduzierung der letzten Geb├╝hrenerh├Âhung durch die Bundesl├Ąnder. Gleichzeitig startet eine Diskussion der Politik und Medienwirtschaft um die Neugestaltung der Aufgaben von ARD und ZDF und das Geb├╝hrenverfahren. Politiker von CDU bis PDS fordern eine Geb├╝hrensenkung. Die ARD beantragt f├╝r die Geb├╝hrenperiode 2009 bis 2012 die Erh├Âhung ihres Anteils um 0,95 Ct.
6.2007Die Fachwelt diskutiert wieder ├╝ber die Digital-Zukunft des Radios. Wegen der technischen Weiterentwicklung scheint DAB in der 1998 eingef├╝hrten Form „Dead And Buried“. Gefordert werden Mehrnormenger├Ąte f├╝r DAB/DABplus, DVB-T/DVB-H (inzwischen als Labormuster verf├╝gbar). Damit soll ein umfangreiches - erstmals teils auch bundesweites - Programmangebot in die Luft gebracht, wof├╝r alle verf├╝gbaren Frequenzbereiche genutzt werden sollen.
6.2007In Mitteldeutschland werden Dresden/Ostsachsen, Chemnitz und das S├Ąchsische Vogtland, Gera und das Th├╝ringer Vogtland per DVB-T versorgt. Auch in M├╝nster wird per Antenne digital gesendet.
7.2007Die EU-Kommission orientiert bez├╝glich des Handy-Fernsehens auf den in Europa entwickelten Standard DVB-H.
7.2007Die Regionen Hochrhein und S├╝dlicher Oberrhein gehen ans DVB-T Netz.
9.2007W├Ąhrend der Funkausstellung stellt der Industrieverband EICTA weitere Kennzeichnungen vor: Mit „HDready 1080p„ und „HDTV 1080p“ wird die Eignung von Fernsehern bzw. Empfangsger├Ąten f├╝r HDTV mit voller Aufl├Âsung von 1920 mal 1080 Pixeln und Wandlung von 25 (Sendung) auf 24 (Display) Vollbilder pro Sekunde herausgestellt.
1.9.2007Laut „Digitalisierungsbericht 2007“ der Landesmedienanstalten liegt der Marktanteil von DVB-T bei den TV-Empfangswegen bei 9,9 Prozent: 3,6 Millionen Haushalte schauen terrestrisch, davon 3 Millionen mit dem Erstger├Ąt.
1.9.2007Im ZDFmobil-Paket wird aufgrund „hom├Âopathischer“ Ger├Ąteverk├Ąufe das MHP-Angebot Digitext durch den Infokanal als viertes TV-Programm ersetzt. DigiText wird zun├Ąchst weiterhin per Sat und Kabel verbreitet.
11.9.2007Das Bundesverfassungsgericht erkl├Ąrt die Festsetzung der Rundfunkgeb├╝hren f├╝r die Periode 2005 bis 2008 f├╝r verfassungswidrig. Die Bundesl├Ąnder hatten Ende 2005 den Geb├╝hrenvorschlag der KEF reduziert und die Einf├╝hrung um drei Monate verschoben.
18.9.2007Der in Hessen und NRW aktive Kabelnetzer Unitymedia will den Digitalumstieg seiner Kunden per Kostenschraube erzwingen: Erstmals in Deutschland soll ab Januar 2008 das analoge TV-Paket teuerer sein als das Digitalangebot.
10.2007Die Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten nimmt die Firma Mobile 3.0 als Lizenztr├Ąger f├╝r die Programmplattform des 2008 geplanten DVB-H Angebots in Deutschland in Aussicht. T-Systems Media&Broadcast erh├Ąlt von der Bundesnetzagentur die Zulassung als Sendenetzbetreiber.
10.2007Wie schon im Fall Berlin zwei Jahre zuvor hat die EU-Kommission die F├Ârderung der DVB-T Einf├╝hrung durch die Landesmedienanstalt LfM f├╝r wettbewerbswidrig erkl├Ąrt. Die LfM hatte 5,8 Mio. Euro auf f├╝nf Jahre eingeplant.
10.2007Das Empfangsgebiet Mitteldeutschland wird um die Regionen Harz, Magdeburg, S├╝dliche Altmark und Wittenberg erweitert.
27.11.2007Im S├╝den gehen 12 ├Âffentlich-rechtliche Programme in den Regionen Bodensee-Oberschwaben, Neckar Alb und im Bayerischen Schwaben digital per Antenne auf Sendung.
12.2007Die Deutsche TV-Plattform zertifiziert nach Empfangsger├Ąten nun auch Zimmerantennen f├╝r DVB-T.
4.12.2007Im S├╝dwesten kann mit DVB-T auch in Baden-Baden, am Mittleren Oberrhein, der Pfalz und dem Donnersbergkreis sowie der Vorderpfalz empfangen werden.
13.12.2007Erstmals seit Mitte 2005 beteiligen sich private Programme wieder in einer Startinsel. SaarTV, Tele5 und QVC senden im Saarland per DVB-T. Mit der Aufschaltung im Saarland liegt der Versorgungsgrad f├╝r DVB-T bei 85 Prozent, das Zuschauerpotenzial bei 68 Millionen.
31.12.20072007 wurden in Deutschland 6 Mio. TV-Ger├Ąte verkauft. Der Verkauf von DVB-T Ger├Ąten hat sich 2007 fast verdoppelt. Seit 2002 wurden nach Angaben der Deutschen TV-Plattform 7,8 Mio. Ger├Ąte in Deutschland verkauft. 2007 hatten Fernseher mit DVB-T Empfang (1 Mio. St├╝ck) den Handel mit Settopboxen (900.000 St├╝ck) ├╝berfl├╝gelt. Da in fast jedem Fernseher DVB-T integriert ist, sollen die Verkaufszahlen 2008 um weitere 6 Mio. Ger├Ąte aller Produktgruppen steigen. Neue Produkte sind 2007 neben DVB-T Handys auch Kombiger├Ąte mit GPS-Navigation und Datenempfang im Mobilfunknetz.
10,41 der 34,99 Millionen deutschen TV-Haushalte nutzen den digitalen Empfang via Sat, Kabel oder Antenne. Im Laufe des Jahres 2007 stieg der Digitalisierungsgrad von 25,4 auf 29,7 Prozent, die Zahl der Digitalhaushalte erh├Âhte sich um 1,5 Millionen (1.1.2007: 8,91 Mio.).
In Deutschland gibt es 33,5 Mio. Teletexthaushalte (96 Prozent).
1.2008Die Telekom-Tochter T-Systems verkauft ihre Sendetechnik-Tochter Media&Broadcast an die franz├Âsische TDF-Gruppe; das Unternehmen wird in MediaBroadcast umbenannt.
5.1.2008Der TimeWarner-Konzern wird nur das HDTV-Videoformat BluRay Disc unterst├╝tzen. Damit ist das Ende im Industriekrieg zwischen Sony/Philips (BluRay) und Toshiba (HD-DVD) besiegelt.
21.1.2008Der 16. KEF-Bericht empfiehlt f├╝r die Periode 2009 bis 2012 eine Anhebung der Rundfunkgeb├╝hr von 17,03 ÔéČ auf 17,98 ÔéČ monatlich. Die KEF sieht keine weitere Perspektive f├╝r das Digitalradio mit DAB und streicht 166 Mio. ÔéČ aus den Anmeldungen der Anstalten. Nach 2008 bleiben 22 Mio. ÔéČ im Budget, die nur eine Restabwicklung erm├Âglichen.
1.2.2008Der Anteil der Digitalzuschauer in Deutschland auf allen Empfangsebenen liegt bei 10,62 Mio. (30,3 Prozent) von 34,99 Mio. TV-Haushalten.
20.2.2008Toshiba verabschiedet sich offiziell von der Videoscheibe HD-DVD.
17.3.2008In Leipzig startet das DVB-T Projekt eines stadtweiten Lowpower-Netzes. Erstmals ist nicht die Telekom-Tochter Media&Broadcast f├╝r den Netzbetrieb verantwortlich, sondern die s├Ąchsische Mugler AG.
18.3.2008Die EU-Kommission ├╝bernimmt den Mobil-TV Standard DVB-H ins EU-Verzeichnis der Normen und Spezifikationen.
1.5.2008Der 2006 gestartete erste kommerzielle DMB-Mobilfernseh-Dienst „Watcha“ wird eingestellt. Der Plattformbetreiber MFD hat (im Joint Venture Mobile 3.0) zuvor Lizenzen f├╝r das angek├╝ndigte DVB-H Projekt erhalten.
16.5.2008W├Ąhrend des DTM-Rennens am N├╝rburgring gibt es erstmals ein lokales Fan-TV. Kurz darauf erteilt die Landesmedienanstalt LMK Lizenzen f├╝r 10 Termine des Veranstaltungsfernsehens mit DVB-T Lowpowertechnik am N├╝rburgring in 2008. Die Sendetechnik wird auch beim Norisring-Rennen der DTM Ende Juni eingesetzt. Netzbetreiber ist die Mugler AG.
1.6.2008DVB-H Plattformbetreiber Mobile 3.0 bringt seinen Dienst als Testbetrieb mit reduziertem Programm und wegen fehlender Sendelizenzen zun├Ąchst in nur vier Regionen in die Luft.
1.7.2008Mit dem Betriebsbeginn von f├╝nf Sendeanlagen in Th├╝ringen und Sachsen-Anhalt ist in Mitteldeutschland der DVB-T Umstieg beendet.
1.7.2008Als erstes ├Âffentlich-rechtliche Programm geht der deutsch-franz├Âsische Kulturkanal Arte in HDTV via Satellit auf Sendung.
29.8.2008Die Internationale Funkausstellung zeigt - im Interesse des Handels - erstmals auch „wei├če Ware“ auf zus├Ątzlicher Ausstellungsfl├Ąche.
2.9.2008Laut „Digitalisierungsbericht 2008“ hat DVB-T einen Marktanteil von 11,1% der 37,3 Mio. TV-Haushalte. Etwa 42% empfangen via Satellit, davon zwei Drittel digital. Marktf├╝hrer ist mit 52% wie gehabt das Kabel - jedoch mit einem Digitalanteil von nur 21%. Zusammengefa├čt empfangen etwa 14,4 Mio. Haushalte (38,6%) ausschlie├člich digital, 19,9 Mio. (53,3%) nur analog sowie 3,02 Mio. Haushalte mit beiden Techniken.
11.2008In Baden-W├╝rttemberg (5.11.), Rheinland-Pfalz (12.11.) und Nordbayern (25.11.) gehen weitere DVB-T Sendeanlagen in den Betrieb.
Mit der Abschaltung der letzten analogen Grundnetzsender beenden die ├Âffentlich-rechtlichen Anstalten den DVB-T Umstieg in Deutschland und versorgen mehr als 90 Prozent der Bev├Âlkerung. Daf├╝r wurden mehr als 600 Grundnetz- und 8.700 F├╝llsender durch 488 digitale Sendeanlagen ersetzt.
Seit 2002 wurde etwa 16 Millionen Empfangsger├Ąte f├╝r DVB-T, darunter 550.000 Kfz-Ger├Ąte, verkauft.
5.11.2008Mobile 3.0 gibt die Lizenz f├╝r seine DVB-H Plattform zur├╝ck. Mobiles Fernsehen scheint in Deutschland gescheitert.
1.12.2008In Wittstock (Brandenburg) wird die lokale Versorgung mit schnellen Internet-Verbindungen ├╝ber UHF-Frequenzen erprobt. Bereits im Vorfeld gibt es Streit um die „Digitale Dividende“ - die geplante Umwidmung von durch die Digitalisierung frei gewordenen TV-Frequenzen (UHF-Kan├Ąle 60 bis 69) zugunsten von Telekommunikationsdiensten.
31.12.20082008 wurden in Deutschland 7,5 Mio. TV-Ger├Ąte (Vorjahr 6,0 Mio.) verkauft.
2009Mit seinem Hightech-Movie „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ - und in Verbindung mit der sich immer mehr verbreitenden digitalen Kinoprojektionstechnik - setzt James Cameron eine Qualit├Ątsmarke der dritten Stereoskopiewelle im Kino.
1.200925 Jahre Privatfunk in Deutschland: Nach Angaben des VPRT gibt es 350 private TV- und 230 Radioprogramme.
1.2009Die s├Ąchsische Landesmedienanstalt SLM f├Ârdert den Umstieg lokaler TV-Programme auf DVB-T.
11.2.2009Die LfK lizensiert ein grundverschl├╝sseltes RTL-Bouquet f├╝r Stuttgart. Angek├╝ndigt sind sechs Programme, darunter zwei kostenpflichtige. Komprimiert wird erstmals mit MPEG-4 auf der Basis von DVB-T. Daf├╝r sind spezielle Ger├Ąte notwendig.
Gleichzeitig l├Ąuft eine Ausschreibung f├╝r Halle und Leipzig, die ebenfalls auf ein alternatives Datenreduktionsverfahren Bezug nimmt und an der sich einzig die RTL-Gruppe beteiligt.
4.3.2009Die Bundesregierung will bis 2014 75 Prozent der Haushalte mit breitbandigen Online-Anschl├╝ssen versorgen. Im l├Ąndlichen Raum soll das ├╝ber UHF-Frequenzen oberhalb des Kanals 60 geschehen. Verb├Ąnde bef├╝rchten St├Ârungen des Empfangs von DVB-T, des Kabelfernsehens und des Veranstaltungs- und B├╝hnenfunks.
30.4.2009Die Landesmedienanstalten Sachsens und Sachsen-Anhalts lizensieren das grundverschl├╝sselte RTL-Paket auch f├╝r Halle und Leipzig. Die konkurrierende ProSiebenSat1-Gruppe h├Ąlt das Konzept nicht f├╝r tragf├Ąhig und setzt langfristig auf DVB-T2.
29.5.2009Grafik: WDR Der WDR fasste seine Angebote f├╝r Kinder zum KinderRadioKanal (KiRaKa) zusammen und ersetzte auf UKW zun├Ąchst die eingestellte WDR Klassik-Welle. ├ťber DAB+ ist der KiRaKa seit August 2011 in NRW zu h├Âren, ebenso im Saarland und Bremen (seit 2012), in Bremen sowie seit 2013 in S├╝dtirol. Der BR zog die f├╝r 2015 geplante ├ťbernahme zur├╝ck.
Mehr: Wikipedia-Eintrag: KiRaKa.
12.6.2009Trotz heftiger Kritik passiert die ├änderung der Frequenzplanung auch den Bundesrat. Der Weg f├╝r die Versorgung (nicht nur) des l├Ąndlichen Raumes mit mobilen Internetzug├Ąngen ├╝ber UHF-Frequenzen ist frei. Bef├╝rchtungen, dass Kabel-TV und Produktionsfunk gest├Ârt werden und eine Handlungsreserve f├╝r DVB-T wegf├Ąllt, finden keine Ber├╝cksichtigung.
25.6.2009Die Privatradios im VPRT erteilen dem digitalen H├Ârfunk mit DABplus eine Absage. Wenige Tage sp├Ąter erh├Ąlt die KEF die Sperrung wesentlicher Mittel, die ARD und Deutschlandradio f├╝r DAB ausgeben wollten, aufrecht. Eine neue Diskussion um die digitale Radiozukunft beginnt.
30.6.2009Der Sender L├Âffelstelzen (Taubertal) wird auf DVB-T umgestellt; damit ist die Umstellung in Baden-W├╝rttemberg endg├╝ltig vollzogen.
3.7.2009Erstmals sind die Geb├╝hreneinnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio r├╝ckl├Ąufig. 2008 werden 38,4 Mio. Euro weniger als im Vorjahr eingenommen. Ursache sind die wachsende Arbeitslosigkeit und Armut, einhergehend mit Geb├╝hrenbefreiungen, und die demografische Entwicklung.
8.7.2009Die Deutsche TV-Plattform legt ihren Abschlu├čbericht zur Begleitung des DVB-T Umstiegs vor.
Mehr: Download: Abschlu├čbericht.
23.7.2009Sachsen schreibt Frequenzen f├╝r f├╝nf Regionen aus, in denen privates Lokal-TV per Analogantenne verbreitet wird. Laut Landesmediengesetz muss die Umstellung zum Jahreswechsel 2009/2010 vonstatten gehen.
4.9.2009Neben HDTV-Fernsehern, die den Herstellern durch die Wirtschaftskrise bringen sollen, sind 3D-TV ein Anziehungspunkt der 49. Internationalen Funkausstellung. 3D (mit Brillen) wird noch einen langen Prozess bis zur Standardisierung und auf den Markt durchlaufen m├╝ssen. N├Ąher am Markt ist das Hybrid-Fernsehen auf Basis von CE-HTML, das Videotext, EPG und Mediatheken aus dem Internet auf das TV-Ger├Ąt bringt. Daf├╝r wird der Standard HbbTV verwendet.
Mehr: Homepage des HbbTV-Konsortiums, dehnmedia ├╝ber HbbTV.
4.9.2009Der Digitalisierungsgrad in Deutschland liegt nach Z├Ąhlweise der Landesmedienanstalten bei 55%. 4,2 Mio. Haushalte nutzen DVB-T mit dem Erstger├Ąt (plus 300.000); in Hamburg und Schleswig-Holstein ist der Antennen-Marktanteil mit 18,3 Prozent am h├Âchsten. 74,1% der Sat-Zuschauer empfangen mit digitaler Technik. Daher wird die Analogsat-Abschaltung f├╝r das Fr├╝hjahr 2012 angek├╝ndigt. Nur 30,6 Prozent der Kabelkunden empfangen digital - das analoge Kabel ist noch der wichtigste TV-Verbreitungsweg.
10.2009In Niedersachsen (Sender Rosengarten und L├╝neburg) beginnt ein Modellprojekt f├╝r DVB-T2.
10.2009Das Europ├Ąische Gericht weist die Klagen der Landesmedienanstalten MABB und LfK NRW gegen die EU ab. Diese hatte die Umstiegsf├Ârderung der DVB-T Projekte in Berlin und NRW als unzul├Ąssige Beihilfe eingestuft.
10.2009BLM-Direktor Ring fordert, Erl├Âse aus der Versteigerung von Frequenzen der Digitalen Dividende f├╝r die Einf├╝hrung des Digitalradios zu verwenden, um DABplus noch 2010 an den Neustart zu bringen.
15.10.2009Unter dem Namen Viseo+ starten RTL und Eutelsat die Vermarktung des kostenpflichtigen ersten grundverschl├╝sselten und ├╝berdies mit MPEG-4 komprimierten TV-Multiplexes in Stuttgart.
21.10.2009In Halle wird das Lokalfernsehen TV.Halle per DVB-T Lowpower-Netz verbreitet. Die Landesmedienanstalt f├Ârdert die Sendekosten, um zugleich die kosteng├╝nstige Zuf├╝hrung zu lokalen Kabelnetzen zu unterst├╝tzen.
Die Mugler AG erh├Ąlt die Lizenz f├╝r den Regelbetrieb des Leipziger Lowpower-Sendenetzes.
29.10.200940 Jahre nach der ersten Direktverbindung zweier Computer (Arpanet) ist das Internet unverzichtbares Kommunikationsinstrument f├╝r weltweit 1,7 Mrd. Menschen. Mehr als 70 Prozent der Deutschen haben einen Onlinezugang.
1.11.2009Das ZDF ersetzt den Dokukanal durch ZDF Neo f├╝r Zuschauer zwischen 25 und 50 Jahren.
1.11.2009Der Sat-Betreiber Astra startet die kostenpflichtige grundverschl├╝sselte HDTV-Zugangsplattform HD+ mit f├╝nf Programmen der ProSiebenSat1- und der RTL-Gruppe.
2.11.2009In Berlin erweitert K 39 mit Das Vierte und BibelTV sowie dem VisualRadio JayJay.VR und drei freien Programmpl├Ątzen das DVB-T Angebot.
4.11.2009In Bayern werden die Sender f├╝r Traunstein und Garmisch auf Digitalbetrieb umgestellt. Damit gehen auch die letzten analogen Kleinleistungssender vom Netz.
1.12.2009England beginnt den ersten Regelbetrieb mit HDTV ├╝ber DVB-T2. Daf├╝r werden die SDTV-Programme des Multiplexes B auf andere Kan├Ąle verlagert.
7.12.2009Die Vermarktung von Viseo+ startet auch im Sendegebiet Halle/Leipzig.
31.12.2009Des Deutschen zweitliebstes Kind? 2009 wurden in Deutschland 8,6 Mio. TV-Ger├Ąte (2007: 7,5 Mio.) verkauft; 2010 soll der Absatz weiter steigen - auf 9,3 Mio. St├╝ck. 98 Prozent der Haushalte haben mindestens einen Fernseher, weitere 70 Prozent mehrere. T├Ąglich wird im Schnitt 220 Minuten lang „in die R├Âhre“ geguckt, obwohl viele Fernseher l├Ąngst LCD- oder Plasma-Displays aufweisen.






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