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Aus der Geschichte des Rundfunks (1980 - 1989)

Abreisskalender
Für den Zeitraum von 1980 bis 1989 wurden 64 von insgesamt 730 Ereignissen aus der Geschichte von fernsehen und Radio und zu verwandten Themen ausgewählt. Die letzte Änderung erfolgte am 27.06.2022.


Quellen sind Materialien des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin (u. a. die 1985 erschienene Broschüre „Fernsehen - Von der Vision zum Programm“), Infos der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik (gfu), die Chroniken der ARD-Anstalten und des ZDF, Wikipedia&Co sowie Unterlagen aus eigenem Archiv. Aktualitäten werden unregelmäßig eingearbeitet. Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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1.6.1980Der Videotext startet offiziell als gemeinsamer „Feldversuch“ von ARD und ZDF. Die gemeinsame Redaktion ist beim SFB in Berlin. FĂŒnf große Tageszeitungen („Die Welt“, „Handelsblatt“, „Frankfurter Rundschau“, „FAZ“ und „SĂŒddeutsche Zeitung“) liefern Nachrichten zu. Am 4. August nutzt die ARD das neue Medium erstmals zur Live-Untertitelung.
1981Die Post stellt das Glasfaser-Versuchsnetz BIGFON fĂŒr die gleichzeitige Rundfunk-, Telefon- und DatenĂŒbertragung vor. In Berlin, Hamburg, Hannover, DĂŒsseldorf, Stuttgart, NĂŒrnberg und MĂŒnchen werden Netze eingerichtet, die bis 1988 in Betrieb sind.
2.1.1981ARD und ZDF beginnen mit ihrem gemeinsamen bundesweiten Vormittagsprogramm.
16.6.1981Das Bundesverfassungsgericht erklĂ€rt im 2. Fernsehurteil wesentliche Passagen des saarlĂ€ndischen Rundfunkgesetzes fĂŒr nichtig. Dem Gesetzgeber wird auferlegt, bei der Zulassung privatrechtlich betriebener Radio- und Fernsehprogramme „Vorkehrungen zur GewĂ€hrleistung der Freiheit des Rundfunks“ zu treffen. Das „duale“ System aus privaten und öffentlich-rechtlichen Programmveranstaltern wird damit auf den Weg gebracht.
1.8.1981In den USA startet der Sender MTV, der zunĂ€chst ausschließlich Songvideos sendet - zuerst passenderweise „Video Killed the Radio Star“. MTV wird bald Kult und löst eine Explosion der Musikvideos aus, die als PR-Material fĂŒr die Plattenfirmen immer wichtiger werden. SpĂ€ter werden zahlreiche nationale Ableger und Kopien (z.B. Viva) gegrĂŒndet und MTV nimmt fernsehspezifische Formate ins Programm.
12.8.1981IBM bringt den ersten modular konzipierten Personal Computer Modell 5150 in den Handel. Die Zusammenarbeit mit Microsoft (Betriebssystem) und Intel (CPU) sowie die offene Architektur machen das Konzept zum Industriestandard und leiten den Siegeszug der IBMkompatiblen Computer ein. Die ersten PCs hatten maximal 64 kB RAM, waren mit 4,7 MHz getaktet und hatten Laufwerke fĂŒr 5,25''-Disketten; eine Festplatte hatte erst das Nachfolgemodell.
13.9.1981Das ZDF sendet zum ersten Mal den Fernsehton auf zwei KanÀlen.
1982RCA verschmilzt die tragbare Videokamera und das AufzeichnungsgerĂ€t in einer „Hawkeye“ genannten Einheit. Andere Firmen folgen mit Ă€hnlichen Systemen, die das herstellereigene Kassettensystem verwenden.
28.2.1982Der NDR experimentiert unter dem Titel „Wenn die Fernsehbilder plastisch werden“ an zwei Abenden mit dreidimensionalen Sendungen. Zeiss lieferte dafĂŒr 10 Mio. rot-grĂŒne (anaglyphische) Brillen ĂŒber die OptikgeschĂ€fte aus, die teilweise ausverkauft waren. Auf der Produktionsseite wurde der Stereoeindruck mit zwei Farbkameras und einem halbdurchlĂ€ssigen Spiegel erreicht.
26.5.1982Philips bringt Laservision-GerÀte samt (analog bespielten) Bildplatten in den USA, wenig spÀter auch in Deutschland, den Handel.
17.8.1982Bei der Philips-Tochter Polygram in Hannover-Langenhagen startet die Massenproduktion der ersten Audio-CDs in Europa - das letzte Album („The Visitors“) der schwedischen Band Abba und die „Alpensinfonie“ von Richard Strauß, dirigiert von Herbert von Karajan. Die CD, das erste digitale Speichermedium der Unterhaltungselektronik, wurde von Philips und Sony entwickelt. Als CD-ROM hielt das DatentrĂ€ger-Prinzip spĂ€ter Einzug in die Computerei. Die gewohnte Bauform mit 12 Zentimetern Durchmesser wurde spĂ€ter fĂŒr die leistungsfĂ€higere DVD und deren Nachfolger BluRay beibehalten.
20.8.1982Telefunken stellt den Prototyp eines Satellitentuners fĂŒr DSR-Radio vor - das erste digitale Rundfunk-Übertragungsverfahren. 16 Programme wurden ab 1989 ĂŒber DFS 1 Kopernikus, TV SAT2 sowie im Post-Kabelnetz verbreitet. Die Abschaltung erfolgte im Januar 1999. Die Nachfolge trat ADR an.
Mehr: Hintergrund Wikipedia.
10.1982Die Musikindustrie lĂ€utet das digitale Medienzeitalter ein: Die CD Audio erlebt ihre MarkteinfĂŒhrung.
1983Japan stellt der Fachwelt erstmalig ein Hochzeilen-Fernsehen (High Definition Television, HDTV) mit 1.125 Zeilen und 60 Halbbildern vor.
1983Nordmende und Saba prĂ€sentieren das FernsehgerĂ€t „Apti-3D-Color“ mit dem man per Schalter zwischen normalen und stereoskopischen Sendungen wechseln kann. Genutzt wird dafĂŒr die Bildtrennung durch Polarisation, die zuvor Gegenstand von Versuchen des IRT war. Allerdings wird aufgrund des außerordentlich hohen Aufwandes auf der Produktionsseite auf weitere Stereoskopie-Ausstrahlungen verzichtet.
1983 „Jaws 3D“ - das zweite Haifisch-Sequel Steven Spielbergs - und „Amityville 3D“ leiten eine neue 3D-Welle im Kino ein. Projiziert wurde von einem Filmstreifen (Single Strip) durch eine spezielle Optik.
1983Unter dem Druck, den die neue Audio-CD bereits ausĂŒbt, wird das Digital Audio Tape (DAT) standardisiert. Die MarkteinfĂŒhrung wird wegen der Möglichkeit verlustfreier Privatkopien zunĂ€chst von den Rechteinhabern blockiert.
3.1.1983Als erste ARD-Anstalt startet der WDR ein eigenes Videotext-Angebot in seinem 3. Fernsehprogramm. Die anderen Landesrundfunkanstalten folgen bis 1992.
18.3.1983Der Bildschirmtext-Staatsvertrag wird ratifiziert und Btx damit zum regulĂ€ren Dienst der Deutschen Bundespost. Der offizielle Start erfolgt am 1.9.1983. 1993 wird BtX Teil des Datex-J-Datendienstes und im Zuge der spĂ€teren Massenvermarktung von T-Online Classic. Dort ist bereits der Internet-Zuganng enthalten, der BtX den Todesstoß versetzt. Die Abschaltung erfolgt 2007.
13.6.1983Motorola bringt das erste analoge mobile Handtelefon DynaTac 8000x auf den US-Markt. Der „Knochen“ ist der Design-Ursprung der spĂ€teren GSM-Handys. Der Akku reicht gerade fĂŒr 40 Minuten GesprĂ€chszeit.
8.1983Auf der IFA zeigt die Firma ITT die digitale Bild- und Tonverarbeitung im Fernseher.
31.12.1983Der TV-GerĂ€teverkauf erreicht vier Millionen StĂŒck in Deutschland (West).
1.1.1984Das erste Kabelpilotprojekt mit fĂŒnfjĂ€hriger Laufzeit in Ludwigshafen startet offiziell. Die ProjekttrĂ€ger sollen auch soziologische Forschungen leisten. Die Finanzierung der Sendezentralen (60 Mio. DM) und der Forschung (80 Mio. DM) erfolgt ĂŒber den „Kabelgroschen“: Schon seit dem 1. Juli 1983 werden von allen TV-Haushalten monatlich 20 Pfennig (10,23 Eurocent) als Teil der RundfunkgebĂŒhr erhoben.
1.1.1984Das Monopol der öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF ist gefallen, die private Konkurrenz ist da: Der Privatsender Sat1 (noch ein Jahr lang unter dem Namen PKS) nimmt den Sendebetrieb auf. Am 2. Januar geht RTL auf Sendung.
24.1.1984Steve Jobs stellt einen Computer mit grafischer BenutzeroberflÀche namens MacIntosh vor. Die Maus wird das liebste Haustier des Computer-Anwenders.
1.4.1984Beginn des Satellitenfernsehens in Deutschland und Start des Kabelpilotprojektes in MĂŒnchen.
23.5.1984Niedersachsen lÀsst als erstes Bundesland privaten Rundfunk zu.
10.6.1984Die ARD sendet erstmals Live-Untertitel per Videotext - fĂŒr die Hauptausgabe der „Tagesschau“.
3.8.1984Ein Wissenschaftler der Uni Karlsruhe ist der erste Deutsche, der eine E-Mail (vom US-Hochschulverbund CSNET) empfÀngt.
1.12.1984Auf Grundlage eines Vertrages des ZDF mit den deutschsprachigen Partnern ORF (Österreich) und SRG (Schweiz) geht das gemeinsame Satellitenprogramm 3Sat auf Sendung.
6.12.1984Das ZDF nimmt nach sechsjÀhriger Bauzeit sein Sendezentrum in Mainz in Betrieb.
31.12.1984FĂŒnf Millionen FernsehgerĂ€te werden verkauft, 23 Millionen FernsehgerĂ€te sind angemeldet.
1985Die Gesellschaft fĂŒr Konsumforschung GfK wird mit der Ermittlung der Einschaltquoten des Fernsehens beauftragt.
2.1985Der Bayerische Rundfunk testet erstmals HDTV-Produktionen.
31.5.1985Die inzwischen in allen BundeslĂ€ndern eingerichteten Landesmedienanstalten schließen sich in der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) zusammen. Sie sind fĂŒr die Zulassung privater Rundfunkanstalten zum Sendebetrieb, die Einhaltung der Regelungen ĂŒber Werbung und Jugendschutz sowie die Offenen KanĂ€le zustĂ€ndig.
Mehr: Homepage ALM / DLM.
1.6.1985Der Startschuss fĂŒr das Kabelpilotprojekt Dortmund fĂ€llt.
8.1985Fernsehen aus dem All: Erstmals wird der direkte Empfang von Satellitenfernsehen in TV-Haushalten auf der IFA demonstriert.
26.8.1985Das Berliner Kabelpilotprojekt startet,
29.8.1985Fernsehen auch fĂŒr die Ohren: Die ARD fĂŒhrt offiziell den Stereo- und Zweikanalton ein.
1986Das durch das Zeilensprungverfahren ausgelöste Bildflimmern ist besiegt: Grundig produziert die erste 100-Hertz-Baugruppe fĂŒr Farbfernseher.
1986Erste GroßbildgerĂ€te mit 82 und 95 Zentimetern Bilddiagonale werden vorgestellt.
1986Auf der CCIR-Versammlung wird der japanische Vorstoß, deren HDTV-System zum Weltstandard zu machen, abgeschmettert.
Das zuvor aus 297 Einzelprojekten mit einem Investitionsvolumen von 13 Mrd. DM (6,6 Mrd. Euro) zusammengefĂŒhrte Projekt Eureka 95 leitet umfangreiche europĂ€ische Entwicklungsarbeiten fĂŒr HDTV ein.
1986Die IMAX-Großbildkinos fĂŒhren den stereoskopischen Film ein. Erster Titel ist „Transitions“.
1.5.1986Als 3. analoges Mobilfunknetz geht das „C-Netz“ in den Regelbetrieb, maximal 800.000 Teilnehmer sind registriert. Erstmals ist das „Roaming“ - die GesprĂ€chsĂŒbergabe beim Wechsel von Funkzellen bzw. -netzen - möglich: Die Mobiltelefone schrumpfen auf Abmessungen kleiner Koffer. Das Netz wurde am 30.12.2000 abgeschaltet, nachdem mit den digitalen D-Netzen ein Massenmarkt geschaffen wurde.
4.11.1986Das Bundesverfassungsgericht fĂ€llt ein weiteres Grundsatzurteil - hier zum VerhĂ€ltnis privater und öffentlich-rechtlicher Programme: Im Miteinander beider Systeme sei die unerlĂ€ssliche „Grundversorgung“ Aufgabe von ARD und ZDF. Dies umfasse „die essentiellen Funktionen des Rundfunks fĂŒr die demokratische Ordnung ebenso wie fĂŒr das kulturelle Leben“. Solange das gewĂ€hrleistet sei, mĂŒssten private Rundfunkveranstalter nicht gleich hohe Anforderungen an Sendeinhalte erfĂŒllen wie ARD und ZDF.
1987„Julia und Julia“ mit Kathleen Turner ist der erste auf HDTV (nach dem vom japanischen Fernsehen NHK und Sony etnwickelten Standard) gedrehte Kinofilm. Zum Transfer auf Film diente das Verfahren „Electron Beam Recording (EBR)“.
1987Das Erlanger Fraunhofer IIS-Institut arbeitet an Verfahren zur Codierung und Komprimierung von Audiodaten. Die Acapella-Variante von Suzanne Vegas Song „Tom's Diner“ war wenig spĂ€ter das erste StĂŒck, das dort in dem Datenformat gespeichert wurde, das spĂ€ter unter der Bezeichnung MP3 erfolgreich wurde.
Mehr: Hintergrund: MP3-Geschichte.
8.1987Auf der IFA wird die analoge Übertragungsnorm D2MAC vorgestellt. Die Ergebnisse des Eureka95-Projekts sollen die Grundlage fĂŒr spĂ€tere HDTV-Übertragungen bilden. In Fachkreisen werden unterdessen verschiedene Verfahren fĂŒr technische Lösungen auf der Produktionsseite diskutiert.
Digitaler Hörfunk nach dem Standard Digital Audio Broadcasting (DAB) wird erstmals prÀsentiert.
1.12.1987Der erste Rundfunkstaatsvertrag der BundeslĂ€nder tritt nach vierjĂ€hrigen Verhandlungen in Kraft. Geregelt wird das „duale System“ privater Veranstalter und öffentlich-rechtlicher Anstalten. Erstmalig wird eine „Bestands- und Entwicklungsgarantie“ fĂŒr den öffentlich-rechtlichen Rundfunk festgeschrieben.
16.12.1987ZDF (Deutschland), ORF (Österreich) und SRG (Schweiz) ĂŒberfĂŒhren ihr Satelliten-Versuchsprogramm 3Sat in den Regelbetrieb.
1988Als erster Privatsender setzt SAT1 den Teletext ein. RTL folgt 1992, Pro7 1994. Der Videotext wird zum Werbemedium.
1988ARD, ZDF, Sat1 und RTL grĂŒnden die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung. Diese beauftragt die GfK mit der Ermittlung der Einschaltquoten, die bereits Grundlage fĂŒr die Kalkulierung der Werbepreise geworden sind.
1.4.1988Die EBU fĂŒhrt das Radio Daten Systems RDS fĂŒr Verkehrsdurchsagen ein. Ab Mitte der 90er Jahre gibt es kaum noch Autoradios ohne RDS im Handel.
23.7.1988Radio Dreyeckland geht, nach 11 Jahren offziell zugelassen, zunÀchst vier Stunden tÀglich auf Sendung. Im November wird die Lizenz auf 24/7 auf UKW 102,3 MHz erweitert
8.12.1988Der Privatsender ProSieben nimmt den Sendebetrieb auf.
11.12.1988Vom Weltraumbahnhof Kourou aus bringt eine Ariane-Rakete den TV-Satelliten Astra 1A auf 19,2 Grad Ost. Es ist der erste Erdbegleiter fĂŒr Direktempfang des privaten Betreibers SES. Offizieller Sendestart ist der 5. Februar 1989.
31.12.1988Im Laufe des Jahres werden erstmals mehr als vier Millionen Fernseher verkauft.
1989Die Kritiker der exzessiven Verkabelung haben recht behalten: Die Kabelpilotprojekte haben sich am Schluß der fĂŒnfjĂ€hrigen Laufzeit voraussagegemĂ€ĂŸ als „Ankurbelungsprojekt fĂŒr privates Fernsehen“ erwiesen. Das Kabel beginnt, mit Steuermilliarden fĂŒr die Infrastruktur auf den Förderweg gebracht, die Antenne zu verdrĂ€ngen.
1989Erste Laborversuche mit dem Digitalradio-Standard DAB beginnen als europÀisches EUREKA 147-Projekt.
1989Die MarkteinfĂŒhrung von GerĂ€ten, die den Ton digital auf Bandkassetten aufzeichnen (DAT) wird möglich, nachdem ein Kopierschutzverfahren eingefĂŒhrt wird.
5.6.1989Die Deutsche Bundespost startet den ersten von drei Kopernikus-Fernmeldesatelliten. Dieser wird in der Folge jedoch fĂŒr die Verbreitung privater TV-Sender an Kabelnetze eingesetzt. Kopernikus 2 ĂŒbernimmt 1990 diese Aufgabe. Allerdings erwies sich das private Astra-Satnetz, dessen Aufbau kurz zuvor begonnen wurde, als praktischer, um Zuschauer zu erreichen. ARD und ZDF wechselten 1993 auf Astra. Kopernikus 3 war zuletzt als HellasSat1 weitervermietet und ging 2003 außer Betrieb.
Mehr: dehnmedia-Meldung zum 25 Jahre Astra.
4.12.1989Die Bundesregierung vergibt die erste Lizenz fĂŒr ein digitales GSM-Mobiltelefonnetz an ein Konsortium von Mannesmann, Cable&Wireless, der DG Bank und Pacific Telesis.
8.12.1989Sat1, RTL und ProSieben starten als erste deutsche Sender ĂŒber die Astra-Satelliten auf der Position 19,2 Grad Ost.
31.12.1989Mehr als fĂŒnf Millionen Fernseher werden in Deutschland (West) verkauft. Der Bestand steigt auf 27 Millionen TV-GerĂ€te.






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